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USU Software AG gibt Geschäftszahlen 2017, Dividendenvorschlag und Planung 2018 bekannt

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Viertes Quartal 2017 mit starkem Lizenzgeschäft

Umsatzsteigerung von 17 % für Gesamtjahr realisiert

Trend zu SaaS-Lösungen und Auslandsinvestitionen beeinflusst Ergebnis

Dividende soll 0,40 Euro je Aktie betragen

Auftragsbestand zum 31. Dezember 2017 um über 11 % gestiegen

Planung für 2018 sieht weiteres Wachstum vor

Die USU Software AG (im Folgenden ?USU?, ISIN DE000A0BVU28) hat heute die Geschäftszahlen für 2017 veröffentlicht. Demnach baute die Gesellschaft im Abschlussquartal 2017 den Konzernumsatz nach IFRS um 23 % auf 25,5 Mio. Euro (Q4/2016: 20,7 Mio. Euro) aus. Verantwortlich für diese positive Entwicklung war insbesondere das wieder erstarkte Geschäft mit Softwarelizenzen. So steigerte USU den Lizenzumsatz in Q4/2017 um 49 % gegenüber der Vorjahresperiode auf 6,4 Mio. Euro (Q4/2016: 4,3 Mio. Euro). Dank erhöhter SaaS-Erlöse erzielte USU zugleich ein Wachstum im Wartungsgeschäft um 17 % auf 6 Mio. Euro (Q4/2016: 5,1 Mio. Euro). Das Beratungsgeschäft legte im gleichen Zeitraum um 8 % auf 11,8 Mio. Euro zu (Q4/2016: 10,9 Mio. Euro). Infolge der erhöhten Auslandsinvestitionen für den weiteren Ausbau des internationalen Geschäftes blieb das Bereinigte EBIT mit 3,8 Mio. Euro (Q4/2016: 4,3 Mio. Euro) um 12 % unter dem Vorjahreswert. Zugleich steigerte USU den Konzernüberschuss um 19 % gegenüber dem Vorjahresquartal auf 3,4 Mio. Euro (Q4/2016: 2,9 Mio. Euro).

Auf Gesamtjahresbasis 2017 ergibt sich eine Steigerung der Umsatzerlöse um 17 % auf 84,4 Mio. Euro (2016: 72,1 Mio. Euro). Verantwortlich für die positive Entwicklung war vor allem das Inlandsgeschäft, während sich die Auslandsumsätze mit Softwarelizenzen im Jahresverlauf durch den Trend in Richtung SaaS-Geschäft etwas verhaltener entwickelten. Aufgrund der erhöhten Auslandsinvestitionen blieb das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (?EBITDA?) um 37 % hinter dem Vorjahreswert zurück und belief sich auf 6,8 Mio. Euro (2016: 10,8 Mio. Euro). Zugleich summierte sich das EBIT auf 3,2 Mio. Euro (2016: 8,3 Mio. Euro). Das um Akquisitionseffekte bereinigte EBIT (Bereinigtes EBIT) fiel im Vorjahresvergleich um etwa ein Drittel auf 6,1 Mio. Euro (2016: 9,6 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss 2017 halbierte sich auf 3,4 Mio. Euro (2016: 6,8 Mio. Euro). Das Ergebnis pro Aktie belief sich entsprechend auf 0,32 Euro (2016: 0,64 Euro).

Gemäß der Dividendenstrategie der Gesellschaft, wonach die Dividende nicht unter dem Vorjahreswert liegen und etwa die Hälfte des erzielten Gewinns betragen soll, hat der Vorstand eine Dividende auf Vorjahresniveau von 0,40 Euro je Aktie vorgeschlagen.

Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet der Vorstand, den positiven Wachstumstrend in Bezug auf das Bereinigte EBIT und den Umsatz der Vorjahre fortzusetzen, wobei der Trend in Richtung SaaS-Geschäft das Wachstum etwas verlangsamen wird. Erste positive Effekte aus den Auslandsinvestitionen sollen sich bereits im laufenden Geschäftsjahr zeigen. Diese wirken sich jedoch erst mit einem zeitlichen Verzug voll aus. Zugleich soll sich das Inlandsgeschäft erfolgreich weiterentwickeln.

In Summe geht der Vorstand davon aus, auch im Geschäftsjahr 2018 wieder deutlich stärker als der Markt zu wachsen. Ein wichtiges Indiz dieser Prognose ist unter anderem der konzernweite Auftragsbestand, der zum 31. Dezember 2017 im Vorjahresvergleich um über 11% auf mehr als 44 Mio. Euro (2016: 39,5 Mio. Euro) angestiegen ist. Die Planung für 2018 sieht entsprechend vor, die konzernweiten Umsatzerlöse auf 93 – 98 Mio. Euro auszuweiten und zugleich das Bereinigte EBIT überproportional auf 7,5 – 10 Mio. Euro zu steigern. Zudem bekräftigt der Vorstand die Mittelfristplanung 2021 von 140 Mio. Euro Konzernumsatz bei einem Bereinigten EBIT von 20 Mio. Euro Im Fokus der strategischen Planung stehen dabei die drei etablierten Wachstumssäulen der USU-Gruppe: der Ausbau der Internationalisierung, die Entwicklung und Markteinführung neuer Produktinnovationen sowie anorganisches Wachstum durch Akquisitionen.

Die USU-Gruppe ist der größte europäische Anbieter für IT- und Knowledge Management-Software. Marktführer aus allen Teilen der internationalen Wirtschaft schaffen mit USU-Anwendungen Transparenz, sind agiler, sparen Kosten und senken ihre Risiken. Neben der 1977 gegründeten USU GmbH gehören auch die Aspera GmbH, Aspera Technologies Inc., LeuTek GmbH, OMEGA Software GmbH sowie USU SAS zu der im Prime Standard der Deutschen Börse notierten USU Software AG (ISIN DE 000A0BVU28).

Der Kompetenzbereich IT Management unterstützt Unternehmen mit umfassenden ITIL®-konformen Lösungen für das strategische und operative IT- & Enterprise Servicemanagement. Kunden erhalten mit USU-Lösungen eine Gesamtsicht auf ihre IT-Prozesse sowie ihre IT-Infrastruktur und sind in der Lage, Services transparent zu planen, zu verrechnen, zu überwachen und aktiv zu steuern. Im Bereich Software-Lizenzmanagement gehört USU dabei zu den führenden Herstellern weltweit.

Mit intelligenten Lösungen und ihrer Expertise im Kompetenzfeld Digital Interaction treibt USU die Digitalisierung von Geschäftsprozessen voran. Durch Standard-Software und Beratungsleistungen werden Service-Abläufe automatisiert und Wissen aktiv für alle Kommunikations-Kanäle und Kundenkontaktpunkte in Vertrieb, Marketing und Kundenservice bereitgestellt. Das Portfolio in diesem Bereich wird durch Systemintegration, individuelle Anwendungen und Lösungen für Industrial Big Data komplettiert.

Weitere Informationen: https://www.usu-software.de/

Posted by on 29. März 2018.

Categories: Finanzen

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