Umweltschäden der Tabakindustrie: Schadstoffe sind toxische Gefahr für Natur, Tier und Mensch

Zigaretten sind eine große Umweltsauerei. Milliarden von Zigarettenfiltern landen jedes Jahr in unserem Grundwasser und in den Meeren. Über die Fische gelangen sie oft als Mikroplastik wieder auf unserem Teller. Anbau, Produktion und Transport setzen pro Zigarette etwa 14 Gramm CO2-Äquivalent frei.* Gibt es Alternativen wie E-Zigaretten und Nikotinbeutel mit einer besseren Ökobilanz? Markus Lindblad, Experte des Online-Händlers Northerner (https://www.northerner.com/de), geht dieser Frage auf den Grund.
Puh! Eine einzige Zigarette kann bis zu 1.000 Liter Wasser verunreinigen. Multipliziert mit den jährlich weltweit konsumierten 5,6 Trillionen Zigaretten, von denen rund 4,5 Trillionen als Kippen achtlos weggeworfen werden, ergibt das eine Menge von extrem viel Müll, unter dem die Umwelt und damit Tiere und Pflanzen leiden.
Wohin mit den Kippen? Bloß nicht achtlos auf die Straße schnippen!
Zigarettenfilter, in denen sich viele Schadstoffe ablagern, sind das am häufigsten gefundene einzelne Müllobjekt auf der Erde. Sie sind laut dem staatlichen National Ocean Service in den USA (https://oceanservice.noaa.gov/facts/most-common-ocean-litter.html) für rund ein Zehntel der Plastikverschmutzung der Weltmeere verantwortlich.
„Zigarettenfilter sind toxischer Plastikmüll, der langfristige Auswirkungen auf die Umwelt hat. Eine einzige, achtlos weggeworfene Kippe kann unsere direkte Umgebung verseuchen“, klärt Markus Lindblad auf. „Die freigesetzten Giftstoffe schaden nicht nur Tieren und Pflanzen, sondern gefährden letztlich auch uns Menschen.“
Auch nach dem Abbrennen stecken in den Filtern von Zigaretten noch Schadstoffe und Chemikalien, darunter Nikotin, Arsen, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAHs) und schwere Metalle. Wenn Kippen in der freien Natur verrotten, geben sie diese Gifte an die Umwelt ab.Über Regen und Abwasser gelangen sie in Flüsse, Seen und schließlich in die Weltmeere. Dort vergiften sie Fische, Zooplankton und andere Wasserorganismen.
Wie sieht es bei den Alternativprodukten mit derÖkobilanz aus?
Zigaretten sind (nicht nur) aus Umweltsicht nicht empfehlenswert. Aber wie sieht es mit den Alternativen aus, beispielsweise E-Zigaretten und Nikotinbeutel (Pouches oder Snus)?
Beim Konsum von E-Zigaretten fallen keine Kippen mit hochgiftigen Filtern an. Sowieso sind wiederaufladbare E-Zigaretten keine Wegwerfartikel, sondern von Anfang an auf Langlebigkeit ausgelegt. Bei guter Pflege halten sie Monate, wenn nicht Jahre. Das reduziert den anfallenden Abfall schon einmal deutlich.
Dennoch belasten auch E-Zigaretten die Umwelt: Sie enthalten einen ganzen Mix von Materialien, darunter Edelstahl oder Aluminium für das Gehäuse und temperaturresistente Bauteile wie Coil (Verdampferkopf) oder Heizspiralen, für die aber auch Keramik sowie Kupfer und Nickel verwendet werden. Zudem werden Kunststoffe im Gehäuse und im Tank für die Liquids verbaut. In höherwertigen Geräten sind diese Tanks auch mal aus Glas, da das Material geschmacksneutraler ist als Kunststoff.
Die Liquids in E-Zigaretten enthalten Inhaltsstoffe, die ebenfalls nicht einfach auf den Müll gehören: Nikotin, dazu Trägerflüssigkeiten wie die auch in Lebensmitteln und Medikamenten verwendeten Propylenglykole und vegetarischen und damit biologisch abbaubare Glycerine.
Weil E-Zigaretten mit Akkus betrieben werden, ist ein nachhaltiger Betrieb auch umweltfreundlich. Ausgediente E-Zigaretten gelten in Deutschland als Elektroaltgeräte und müssen über kommunale Sammelstellen (Wertstoffhof) oder Rücknahmestellen im Handel entsorgt und recycelt werden. Die im Gerät enthaltenen Lithium-Ionen-Akkus gehören wegen Brandgefahr und Rohstoffverlust ebenfalls nicht in die Tonne.
Mehr zum Thema Recycling (https://vapeglobe.de/recycling) finden Sie hier.
Nikotinbeutel gehören in den Restmüll – nicht auf die Straße oder in die Toilette
Pouches sind tabakfreie Nikotinprodukte, die aus einem stabilen Zellulosebeutel mit synthetischen Fasern und Nikotinsalzen bestehen. Das macht sie für die biologische Verwertung ungeeignet. Zumindest verursachen sie beim Konsum keine Luftverschmutzung und setzen im Gegensatz zu Tabakrauch keine schädlichen Chemikalien frei, die die Gesundheit von Menschen und Tieren beeinträchtigen. Eine Gefahr für Tiere und Kinder geht allerdings vom Nikotin aus, vor allem, wenn Liquids oder Pouches unbeaufsichtigt liegen gelassen werden.
Nach der Anwendung enthalten sie Rückstände von Nikotin und Aromen und gelten damit als nicht recyclebare Abfälle. Deshalb gehören gebrauchte Beutel in den Restmüll. Eine Entsorgung über den Bioabfall, den Kompost oder die Toilette ist ausgeschlossen. Besser sieht die Ökobilanz von nikotinfreien Produkten aus, da das verwendete Nikotin immer noch zum größten Teil aus aufwendig produzierten und getrockneten Tabakpflanzen gewonnen wird.
„Pouches und E-Zigaretten sind aus ökologischer Sicht eine Alternative zur Zigarette“, zieht Markus Lindblad ein Fazit. „Sie werden vergleichsweise nachhaltig produziert, lassen sich in Form von Vapes lange nutzen und fachgerecht entsorgen. Nicht zuletzt ist der Konsum der Nikotinersatzprodukte weniger gesundheitsschädlich, weil sämtliche Verbrennungsrückstände entfallen.“
Mehr Tipps zur richtigen Entsorgung von Nikotinbeuteln (https://www.haypp.com/de/nicopedia/guide/nikotinbeutel-recycling-tipps-zur-richtigen-entsorgung) lesen Sie hier.
* Eine einzelne Zigarette verursacht durch Anbau, Produktion und Rauchen insgesamt etwa 14 Gramm CO2-Äquivalente. Diese Emissionen entstehen primär durch den hohen Energiebedarf beim Trocknen des Tabaks und während der Herstellung. Eine gesamte Schachtel mit 20 Zigaretten belastet die Umwelt somit mit rund 280 Gramm CO2. Wenn ein Raucher 50 Jahre lang 20 Zigaretten am Tag raucht, bläster so mehr als fünf Tonnen CO2 in die Luft.
Über Northerner
Northerner ist Teil der Haypp Group. Die Haypp Group ist Vorreiter beim globalenÜbergang vom Rauchen zu risikoärmeren Produktalternativen. Mit ihren Ursprüngen in Skandinavien und ihrer umfassenden Erfahrung aus wegweisenden Märkten für rauchfreie Alternativen nutzt Haypp sein regulatorisches Fachwissen und seine Führungsposition im E-Commerce, um über 1,1Millionen Verbrauchern einen überzeugenden Mehrwert zu bieten. Mit elf verschiedenen E-Commerce-Marken ist die Gruppe in sechs Ländern in Europa und den USA vertreten.
Weitere Informationen unter www.northerner.com/de sowie www.hayppgroup.com (https://hayppgroup.com/)
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