Umsatz ist wertlos. Ownership entscheidet alles.

\“Unser Unternehmen ist viel wert – wir machen guten Umsatz.\“
Das ist falsch. Und es kostet Unternehmer jedes Jahr Milliarden.
In der Realität interessieren sich Käufer, Investoren und Nachfolger nicht für Selbstbilder, sondern für Kontrolle. Wer entscheidet? Wem gehört was? Was passiert, wenn der Gründer wegfällt? Wie funktioniert das Unternehmen ohne implizites Wissen, persönliche Abhängigkeiten und informelle Machtstrukturen?
Die Antwort lautet in erschreckend vielen Fällen: gar nicht.
Unternehmen mit sieben- oder achtstelligem Umsatz scheitern regelmäßig an Due Diligence, Nachfolge oder Finanzierung – nicht wegen schlechter Zahlen, sondern wegen ungeklärter Ownership. Fehlende Governance, intransparente Gesellschafterverhältnisse, nicht dokumentierte Entscheidungslogiken und eine komplette Abhängigkeit vom Inhaber machen solche Firmen für Käufer zu Hochrisikoobjekten.
Das Ergebnis ist brutal, aber logisch:
Preisabschläge. Gescheiterte Deals. Oder gar kein Deal.
Das Problem dabei: Klassische M&A-Beratung setzt zu spät an. Sie versucht, Transaktionen zu retten, wenn der Schaden bereits sichtbar ist. Was fehlt, ist ein vorgelagerter Standard, der Ownership nicht erklärt, sondern messbar macht.
Genau hier setzt der VALENTYR Ownership Standard (VOS) an. Ownership wird nicht länger als juristisches Beiwerk betrachtet, sondern als zentraler Werttreiber eines Unternehmens. Klarheit über Entscheidungsrechte, Nachfolgefähigkeit, Governance und Struktur wird zum entscheidenden Kriterium für Investierbarkeit.
Das ist unbequem. Denn es zwingt Unternehmer, sich mit Fragen zu beschäftigen, die jahrelang verdrängt wurden. Aber genau deshalb ist es relevant.
In einem Markt, in dem Nachfolge zur Systemfrage wird, entscheidet nicht mehr, wer den höchsten Umsatz ausweist – sondern wer Ownership verstanden, strukturiert und beherrscht hat.
Alles andere ist Selbsttäuschung.
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