Umfassende Bodensanierung war unvermeidlich

Der Linoleumbelag der Halle hatte durch die Kombination aus langjähriger mechanischer Beanspruchung und Wasserschäden seinen Dienst quittiert. Für die Kommune war das mehr als ein technisches Problem: Die Mehrzweckhalle ist die zentrale Sport- und Veranstaltungsstätte für Schulen, Vereine und kulturelle Nutzungen – der Ausfall traf das öffentliche Leben unmittelbar. Ein vollständiger Bodenaustausch hätte diesen Ausfall erheblich verlängert und war mit entsprechendem Kosten- und Materialaufwand verbunden. Die Verantwortlichen entschieden sich deshalb für eine Sanierung im Bestand – mit dem Bona Resilient System, umgesetzt durch die Kipp GmbH.
„Dank unserer Verarbeitungskompetenz und der aufeinander abgestimmten Systemprodukte von Bona konnten wir den alten Boden der Mehrzweckhalle sehr effizient sanieren und technisch auf ein neues Niveau bringen\“, erklärt Stefan Morcher, Geschäftsführer von Kipp-Markierungen.
Über 1.300 Quadratmeter – in wenigen Tagen
Was nach einem aufwendigen Bauprojekt klingt, war in der Praxis bemerkenswert schnell erledigt: Auf einer Fläche von über 1.300 Quadratmetern wurde die Spielfläche innerhalb weniger Tage vollständig saniert und wieder sporttauglich gemacht – inklusive farblicher Neugestaltung, präzise aufgebrachter Spielfeldmarkierungen und abschließender Versiegelung.
Die Zahlen hinter dem Projekt sprechen für sich: Gegenüber einem Komplettaustausch sank der Materialverbrauch um bis zu 90 Prozent, die Abfallmenge in gleichem Maße. Konkret wurden rund 60.000 Kilowattstunden Energie eingespart – das entspricht dem Jahresstromverbrauch von etwa 15 durchschnittlichen Haushalten. Hinzu kommen12.312 Kilogramm eingesparte CO2-Emissionen, vergleichbar mit den Abgasen von rund 80.000 gefahrenen Autokilometern.
Torsten Hammerschmidt, Regional Sales Manager Sport bei Bona, zieht das Fazit:„Das Projekt zeigt sehr deutlich, wie die Sanierung von Bestandsböden einen aktiven Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung leisten kann.\“
Wie die Sanierung funktioniert
Der Ablauf folgte einem eingespielten System. Zunächst wird die abgenutzte Nutzschicht maschinell und staubarm abgeschliffen – Rand- und Markierungsbereiche werden dabei gezielt bearbeitet, um eine gleichmäßige Grundlage über die gesamte Fläche zu gewährleisten. Nach der Reinigung kam dann 2K-PU-Filler zum Einsatz, um Schadstellen an Kanten und eingelassenen Hülsen fachgerecht instandzusetzen. Nachdem auch hier plangeschliffen wurde, konnte der eigentliche Neuaufbau beginnen.
Das Bona Resilient System nutzt dafür verschiedene Schichten: zunächst zwei Farbschichten für Optik und Funktion, dann eine Lackschicht als belastbare Basis, danach die neuen Spielfeldmarkierungen – und schließlich eine vollflächige Versiegelung, die den Boden dauerhaft schützt. Das Ergebnis ist eine gleichmäßige, hoch belastbare Sportfläche, die optisch einem Neuboden in nichts nachsteht und deutlich pflegeleichter ist als vorher.
Sanierung statt Austausch: Erst prüfen, dann entscheiden
Töging am Inn ist kein Einzelfall. Kipp und Bona erleben regelmäßig, dass elastische Böden ausgetauscht werden, obwohl eine Sanierung technisch und wirtschaftlich die bessere Lösung gewesen wäre. Das Problem: Viele Hallenbetreiber kennen diese Möglichkeit schlicht nicht. Dabei lassen sich selbst stark beschädigte Beläge häufig noch retten – und jeder nicht ausgetauschte Boden schont Budget, Zeitplan und Klima gleichermaßen.
Bona bietet deshalb eine professionelle Bodenbegutachtung an– unverbindlich und kostenfrei. Für Betreiber von Sporthallen ist das der sinnvolle erste Schritt, bevor eine Entscheidung über Sanierung oder Austausch getroffen wird. Das Formular für die Begutachtung steht unterwww.bona.de/facility-managerzur Verfügung.
Ein ausführliches Video der Sanierung gibt eshier.
Bona ist ein globales, familiengeführtes Unternehmen, das Produkte für die Installation, Renovierung, Pflege und Restaurierung von hochwertigen Böden anbietet. Gegründet im Jahr 1919, bietet Bona Produkte für die meisten hochwertigen Bodenbeläge, darunter Holz, Fliesen, Vinyl, elastische Beläge, Gummi und Laminat.
Categories: Allgemein
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