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Trockenwerden: Jedes Kind in seinem eigenen Tempo (FOTO)

 


Diesen Rat hören Eltern auch heute noch zuweilen: Ihr kleines Kind
schon früh regelmäßig auf den Topf zu setzen, damit es schneller
trocken wird. \“Das macht man heute nicht mehr\“, betont Dr. Gabriele
Haug-Schnabel, Leiterin der Forschungsgruppe Verhaltensbiologie des
Menschen aus Freiburg, im Apothekenmagazin \“Baby und Familie\“. \“Denn
das Kind muss erst eine gewisse körperliche Entwicklung durchlaufen,
den Harndrang wahrnehmen, um dann aus eigenen Stücken und ohne
Aufforderung zur Toilette gehen zu können.\“

Die meisten Kinder könnten zuerst den Darm kontrollieren, dann die
Blase tagsüber und zuletzt die Blase in der Nacht, sagt die Expertin.
Jedes Kind habe sein eigenes Entwicklungstempo und lebe in seinem
eigenen Umfeld. \“Bis ins höhere Kindergartenalter ist es auch völlig
normal, wenn zwischendrin einmal etwas danebengeht.\“ Eltern können
ihr Kind aber dabei unterstützen, die Windel loszuwerden. Im Alltag
bedeutet das, das Kleine gut zu beobachten, Anzeichen zu lesen und
dem Kind die Möglichkeit zu geben, auf die Toilette zu gehen. Geht es
in eine Krippe, sollte die Sauberkeitserziehung laut Haug-Schnabel
Teamwork sein: \“Tauschen Sie sich dazu regelmäßig mit den Fachkräften
über Gewohnheiten und Fortschritte ihres Kindes aus.\“

Weitere Tipps zum Thema finden Eltern im aktuellen \“Baby und
Familie\“-Heft.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.
Das Apothekenmagazin \“Baby und Familie\“ 4/2019 liegt aktuell in den
meisten Apotheken aus.

Pressekontakt:
Katharina Neff-Neudert
Tel. 089 / 744 33 360
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: presse@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de

Original-Content von: Wort & Bild Verlag – Baby und Familie, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 18. April 2019.

Categories: Bilder, Vermischtes

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