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TikTok und Instagram als Plattformen für politische Kommunikation / Rosa-Luxemburg-Stiftung veröffentlicht zwei Studien über visuellen Aktivismus

Was können Erfolgskriterien von politischer Kommunikation auf TikTok und Instagram sein? Zwei aktuelle Studien der Rosa-Luxemburg-Stiftung liefern eine kritische Auseinandersetzung mit den Mechanismen der großen Digitalkonzerne und geben Hinweise auf die Möglichkeiten gelungener linker Kommunikation. Die Studien \“Schluss mit lustig? TikTok als Plattform für Politische Kommunikation\“ von Netzpolitik- Redakteurin Chris Köver und Medienjournalist Marcus Bösch und \“Visueller Aktivismus mit Instagram\“ von Medienwissenschaftlerin Tanja Maier beinhalten eine präzise Vermessung linker politischer Kommunikation auf den Plattformen.

\“Entgegen dem ursprünglichen Image als Unterhaltungs-App ist TikTok inzwischen auch eine stark politisierte Plattform – weil die Nutzer*innen es so wollen. Es ist etwas ernüchternd, zu sehen, wie wenig die deutschsprachige Linke bislang auf TikTok vertreten ist\“, so Autorin Chris Köver. Allerdings stehe TikTok erst am Anfang seiner Entwicklung zu einer Plattform für Politik als Entertainment. \“Die beste Zeit, um selbst aktiv zu werden\“, ergänzt Mitautor Marcus Bösch. Hilfreich sei als Grundlage eine fundierte TikTok-Literacy, also Lese- und Schreibkompetenz auf der Plattform. Und weiter: \“Nur wer TikToks Eigenheiten – sowohl technisch als auch kulturell – versteht und dies in seinen Videos zeigt, wird hier ernst genommen.\“

\“Die linken Aktivitäten und Politiken auf Instagram sind formenreicher und vielgestaltiger, als ich zunächst angenommen habe\“, schätzt die Autorin der Instagram-Studie Tanja Maier ein. Instagram sei nicht nur eine profitgetriebene Plattform, sondern auch ein politisches Forum für emanzipatorische Politik und visuellen Aktivismus.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung beschäftigt sich seit einigen Jahren mit den Entwicklungen der politischen Kommunikation auf den Plattformen. Den heutigen Studien vorausgegangen war eine Untersuchung zu YouTube und linken Influencer*innen. \“Neue Formen des visuellen Aktivismus haben sich entwickelt und für die politische Linke stellt sich die Frage, wie eine erfolgreiche, kluge und humorvolle Intervention auf diesen Plattformen aussehen kann\“, sagt Daniela Trochowski, Geschäftsführerin der Rosa-Luxemburg-Stiftung. \“Für die Stiftung geht diese Analyse einher mit Weiterbildungsangeboten für linke und kritische Influencer*innen. Die Nachfrage ist riesig, unsere Seminare sind ständig überbucht.\“

Instagram hat in Deutschland 21 Millionen Nutzer*innen, TikTok hat über 4 Millionen. Längst haben sich auch politische Inhalte auf Instagram etabliert, durch soziale Bewegungen wie \“Black Lives Matter\“ haben sich auch auf TikTok politische Videos in Windeseile verbreitet.

Download der beiden Studien:

https://ots.de/Swj5B7

https://ots.de/Umny8Q

Pressekontakt:

Alrun Kaune-Nüßlein
Leiterin Politische Kommunikation | Rosa Luxemburg Stiftung
Straße der Pariser Kommune 8A | 10243 Berlin | Tel.: 030 44310-448 |
Mobil: 0151 28260484
E-Mail: alrun.kaune-nuesslein@rosalux.org | www.rosalux.de

Original-Content von: Rosa-Luxemburg-Stiftung, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 30. Juni 2021.

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Categories: Medien & Unterhaltung

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