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Tiere im Auto: Transportbox ist beste Wahl / TÜV Rheinland: Bei Kauf auf GS-Zeichen und Crashtest-Prüfnormen achten / Vierbeiner sind rechtlich Ladung

Sommerzeit, Reisezeit. Geht es mit dem Auto auf
Reisen und müssen Haustiere mit, stellt sich die Frage: Wo ist der
sicherste Platz für Hunde oder Katzen? \“Ganz klar in einer
ausreichend großen Transportbox\“, sagt TÜV
Rheinland-Kraftfahrtexperte Thorsten Rechtien und betont: \“Viele
Tiere fühlen sich in der Höhlenatmosphäre sogar pudelwohl.\“ Befindet
sich ein Tier jedoch ungesichert im Fahrzeug, kann es bei einer
Vollbremsung oder einem Unfall gefährlich werden. Beispiel: Ein etwa
20 Kilogramm schwerer Hund entwickelt bei Tempo 50 eine Aufprallwucht
von über einer halben Tonne. Der Hund überlebt den Crash
wahrscheinlich nicht, anderen Insassen drohen schwere Verletzungen.
Dazu kommt: \“Tiere sind rein rechtlich eine Ladung. Und die muss
ausreichend gesichert sein. Verursacht ein ungesicherter Hund einen
Unfall, drohen Bußgeld und Abschläge bei der Vollkaskoversicherung\“,
so Rechtien.

Verletzungsgefahren verringern

Bei kleineren Hunden oder Katzen sollte die kompakte Box im
Fußraum hinter den Vordersitzen platziert werden. Für größere Boxen
bietet sich der Laderaum von Kombis, Vans und SUVs an. Hierbei darauf
achten, dass das Behältnis quer zur Fahrtrichtung direkt an die Lehne
der Rücksitzbank gestellt wird. So verteilen sich bei einem Aufprall
die Kräfte gleichmäßiger, das Tier übersteht die Belastung besser.
Wer die Box zusätzlich mit Spanngurten sichert und dazu ein stabiles,
möglichst fest installiertes Trenngitter einbaut, reduziert bei einem
heftigen Unfall die Verletzungsgefahr für die Fondpassagiere.

Spezielle Rückhaltesysteme

\“Haltegeschirre, die am Gurtschloss oder mit Isofix-Haken
befestigt werden, sind nur zweite Wahl\“, erklärt der TÜV
Rheinland-Fachmann. Denn sie sorgen zwar dafür, dass das Tier den
Fahrer unterwegs nicht behindert, bieten aber bei einem Unfall einen
nur begrenzten Schutz. Wenn schon Geschirr, dann auf breite Gurte und
solide Verschlüsse achten und den Vierbeiner stramm festschnallen –
eine eher unbequeme Position für den Hausgenossen. Beim Kauf von
Boxen oder Rückhaltesystemen unbedingt auf das GS-Zeichen für
geprüfte Sicherheit, welches auch TÜV Rheinland vergibt, achten.
Außerdem sollte man beim Kauf darauf achten, dass die Produkte nach
den Crashtest-Prüfnormen ECE R17, ECE R126 oder DIN 75410-2 getestet
sind.

Ihr Ansprechpartner für redaktionelle Fragen:
Wolfgang Partz, Presse, Tel.: 0221/806-2290
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Original-Content von: TÜV Rheinland AG, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 18. Juni 2019.

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Categories: Freizeit & Hobby

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