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Thomas Filor: Immobilien im Speckgürtel werden immer beliebter

Magdeburg, 20.11.2020. „Der Immobilienmarkt hat sich bisher in der Corona-Krise wacker geschlagen und sich als recht robust bewiesen. Eine Immobilie in der Großstadt zu beziehen ist zwar nach wie vor der Wunsch vieler Menschen, doch auch die Peripherie wird immer beliebter. Das hängt damit zusammen, dass die Bereitschaft zum Pendeln durchaus vorhanden ist, wenn man dafür mehr Wohnfläche bekommt“, erklärt Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg. „So steigen die Immobilienpreise in den jeweiligen Speckgürteln der deutschen Großstädte enorm, teilweise sogar stärker als in der Großstadt selbst. Dies betrifft vor allem Berlin, Hamburg, Köln, München und Stuttgart“, sagt Thomas Filor und beruft sich dabei auf die aktuelle Studie „Wohnen in Deutschland 2020 – Unterschiede zwischen Stadt und Land“, welche vom Institut der Deutschen Wirtschaft in Zusammenarbeit mit der Sparda-Bankengruppe erstellet wurde.

Laut Studie sei der Wohnraum im Speckgürtel zwar nach wie vor um circa die Hälfte (55 Prozent) günstiger als im Vergleich zu den Preisen in den Großstädten – doch die Peripherie ist seit drei Jahren im Kommen. Und während andere Anlageformen unter der Corona-Pandemie leiden, erfreuen sich Immobilien dank günstigen Finanzierungskonditionen immer noch großer Beliebtheit. Dazu zählt laut Thomas Filor sowohl das Eigenheim als auch die Kapitalanlage. Eine aktuelle Studie von YouGov zeigt außerdem, dass nur 29 Prozent von sinkenden Immobilienpreisen ausgehen – 34 Prozent rechnen sogar mit steigenden Preisen, 27 Prozent mit stabilen Preisen.

Dass die Speckgürtel so beliebt sind, hängt laut Immobilienexperte Filor mit mehreren Faktoren zusammen: „Die Städte können den Menschen nicht alles bieten. Beispielsweise gibt es wenig bezahlbare Einfamilienhäuser im Grünen. Dafür muss man sich ein wenig aus den Ballungsräumen entfernen“, so Filor. Die Sparda-Bank hat dazu interessante Zahlen: Familien leben in der Großstadt auf durchschnittlich 86 Quadratmetern, im ländlichen Raum bei 120 Quadratmetern. „Die Menschen sind gerne bereit, zu pendeln, wenn sie dafür mehr Wohnfläche haben. Vorausgesetzt, es besteht eine gute Infrastruktur. Doch durchs Homeoffice fühlen sich immer mehr Menschen im Umland wohl“, so Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg abschließend.

Posted by on 20. November 2020.

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