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Telkotec: Breitbandausbau und Kabelmodernisierung gehören zusammen

Der Datenverkehr in Deutschland nimmt mehr und mehr zu, die Menschen surfen stationär und mobil – aber noch immer muss sich knapp ein Viertel aller Haushalte mit Bandbreiten unterhalb der magischen 50 Mbit/s-Grenze begnügen. Das stellt der aktuelle Tätigkeitsbericht 2016/2017 der Bundesnetzagentur (BNetzA) fest. Stockt also der Breitbandausbau in Deutschland tatsächlich derart, wie man angesichts der vielfältigen Berichterstattung glauben mag. Zwar ist der Ausbaubestand im ersten Halbjahr 2017 nur um 1,4 Prozent gestiegen, aber damit umfasst die Breitbandquote immerhin bereits fast 77 Prozent aller Haushalte. \“Von einem digitalen Entwicklungsland zu sprechen, entspricht nicht der Realität. Natürlich könnte der Ausbau schneller gehen, aber schnelles Internet ist in Deutschland weitgehend möglich\“, sagt Markus Frese. Er ist einer der drei Geschäftsführer von Telkotec, dem größten Servicepartner für Unitymedia in Deutschland.

Der Kabelnetzspezialist deckt für Unitymedia die vollständige Installation und Entstörung in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens und Hessens ab. Rund 400 Mitarbeiter nehmen monatlich etwa 10.000 Neuinstallationen vor und bearbeiten mehrere 1000 Störungsfälle.

Aufgrund der täglichen Arbeit in der Netzwerktechnik wissen Markus Frese und seine Kollegen, wie es in der Praxis aussieht. Allein Unitymedia habe laut aktuellen Zahlen seit Anfang 2015 eine halbe Million Haushalten ans schnelle Internet angebunden und führe jetzt beispielsweise in Bochum nahezu flächendeckend Zugang zu Internet-Geschwindigkeiten von einem Gigabit pro Sekunde ein. \“Bei vielen Kunden kommt die Leistung aber nicht am Rechner an. Das liegt dann jedoch nicht am Kabelnetzbetreiber oder fehlenden Ausbaukapazitäten, sondern an der eigenen Technik. Veraltete und langsame Netzwerk-Bausteine, Flash-Anwendungen oder Javascript können die Geschwindigkeit des Browsers einschränken. Daher ist es notwendig, auch einmal die Haustechnik zu überprüfen, um hohe Geschwindigkeiten wirklich möglich zu machen.\“

Mit-Geschäftsführer Winfried Hecking betont, dass dieser Zustand natürlich zu Ärger führen kann. \“Kunden mit veralteten Netzwerkstrukturen setzen sich der Gefahr aus, womöglich für einen leistungsstarken Vertrag zu zahlen, aber dennoch nur einen mittelmäßigen Empfang zu haben.\“ Er vergleicht dies mit einem hochwertigen Sportwagen, der mit bestem Benzin versorgt, dieses aber durch löchrige Leitungen gepumpt werde. Er rät daher dazu, über Erneuerungsmaßnahmen nachzudenken. Fachleute könnten die Leitungswege analysieren und schnell erfassen, an welcher Stelle das Problem auftritt. Vielleicht ist es die WLAN-Konfiguration, vielleicht sind es die Verteilerboxen – aber möglicherweise liegt es auch an den Kabelanlagen. Gegebenenfalls müssten diese ausgetauscht werden, um die eigenen vier Wände für moderne Höchstleistungen zu öffnen.

Jörg Peil, ebenfalls Telkotec-Geschäftsführer, stellt die Bedeutung einer vernünftigen Projektplanung heraus. Nur so könne das optimale individuelle Ergebnis erreicht werden. \“Ohne sorgfältige Planung, die auf den Bedürfnissen des Auftraggebers beruht, ist auch die technische Umsetzung nicht möglich. Die Digitalisierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sollten wirklich Sinn ergeben. Ein Fachbetrieb bringt die Expertise mit, von der Analyse über die Planung bis zur Modernisierung und Installation alle Prozessschritte abzubilden.\“

Posted by on 1. März 2018.

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Categories: Telekommunikation

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