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Tausende Kinder in Venezuela haben alles verloren – SOS-Kinderdörfer leisten Nothilfe

 

Durch das verheerende Erdbeben in Venezuela haben Tausende von Kindern alles verloren. Ihr Zuhause ist zerstört worden, viele sind von ihren Familien getrennt worden und ohne Schutz. Die SOS-Kinderdörfer helfen vor Ort und bereiten umfangreiche Nothilfe-Maßnahmen vor. Die Hilfsorganisation ist seit fast 50 Jahren im Land vertreten und verfügt über die notwendigen Ressourcen und ein stabilesNetzwerk, um effektiv helfen zu können: Familien werden mit Lebensmittelpaketen, Hygiene- und Notfall-Sets versorgt. Unbegleitete und von ihren Familien getrennte Kinder bekommen Schutz, Unterkunft und psychologische Betreuung, gleichzeitig wird alles dafür getan, sie wieder mit ihren Familien zu vereinen.\“Wir ermitteln den Bedarf, um die am besten geeigneten Maßnahmen festzulegen, insbesondere in den Bereichen Kinderschutz, psychosoziale Betreuung, Aufrechterhaltung der Betreuung und Unterstützung der betroffenen Familien\“, sagt Ilvania Martins, nationale Leiterin der SOS-Kinderdörfer in Venezuela.

In dem Land in Südamerika haben sich am 24. Juni zwei schwere Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 ereignet. Nach Angaben der venezolanischen Regierung sind mindestens 3.342 Menschen gestorben und mehr als 16.000 Menschen verletzt worden. Nach UN-Schätzungen werden noch bis zu 50.000 Menschen vermisst. Mehr als680.000 Kinder benötigen dringend Unterstützung.

\“Der Wiederaufbau ist eine lange und komplexe Aufgabe.\“

Die SOS-Kinderdörfer konzentrieren ihre Hilfe auf die Gebiete Petare und Junquito im Großraum der Hauptstadt Caracas sowie die Region Turmero im Bundesstaat Aragua. Als weitere geplante Schritte nennt die Hilfsorganisation die Errichtung von Kinderschutz-Zentren, in denen Kinder und Familien zur Ruhe kommenkönnen und psychologische Hilfe erhalten. Um die Kontinuität der Bildung zu sichern, bekommen Kinder Lernangebote und Schulmaterialien. Um den Kinderschutz im Chaos nach dem Beben sicherzustellen, kooperieren die SOS-Kinderdörfer mit verschiedenen Kinderschutz-Vereinigungen, schulen Gemeinden zu Kinderrechten, Gewaltprävention und Schutzrisiken und informieren über verfügbare Hilfsangebote.

In einer weiteren Phase planen die SOS-Kinderdörfer bereits Maßnahmen für den Wiederaufbau, damit Betroffene möglichst schnell wieder Fuß fassen können. Familien sollen Existenzsicherungspakete erhalten, Startkapital für den Neuanfang und Unterstützung beim Neuaufbau einer beruflichen Existenz.

Die Hilfsorganisation bereitet sich auf eine Unterstützung über zwei Jahre vor. Ilvania Martins sagt:\“Der Wiederaufbau ist eine lange und komplexe Aufgabe. Helfen Sie uns, das Leid Tausender Kinder und Familien zu lindern; Ihre Spende schenkt Hoffnung und leistet heute direkte Hilfe.\“

Die SOS-Kinderdörfer weltweit rufen zu Spenden für die Erdbebenopfer in Venezuela auf.

Spendenkonto der SOS-Kinderdörfer weltweit

IBAN: DE22 4306 0967 2222 2000 00

Bank: GLS Gemeinschaftsbank

Stichwort: Erdbeben Venezuela

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Boris Breyer
Pressesprecher SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 0160 – 984 723 45
E-Mail: boris.breyer@sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de

Original-Contentvon: SOS-Kinderdörfer weltweit e.V., übermittelt durch news aktuell

Posted by on 6. Juli 2026.

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Categories: Allgemein

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