Tarifbindung 2025 unverändert bei 49 % / Weiterhin große Unterschiede zwischen den Branchen

Die Wirtschaftsabschnitte mit der geringsten Tarifbindung im Jahr 2025 waren\“Land- und Forstwirtschaft, Fischerei\“(10 %),\“Kunst, Unterhaltung und Erholung\“(21 %),\“Grundstücks- und Wohnungswesen\“(21 %) sowie\“Gastgewerbe\“und\“Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen\“(jeweils 23 %). Im Vergleich zum Vorjahr veränderte sich die Tarifbindung in den Branchen damit kaum.
Im Bundesländer-Vergleich war die Tarifbindung in Bremen (56 %), im Saarland (52 %) und in Nordrhein-Westfalen (51 %) am höchsten. Die geringste Tarifbindung wiesen Sachsen (42 %), Berlin (45 %) und Schleswig-Holstein (46 %) aus.
Methodische Hinweise:
Der Indikator der Tarifbindung bildet den Anteil der Beschäftigung in tarifgebundenen Betrieben an der Gesamtbeschäftigung ab. Als tarifgebunden wird ein Betrieb dann klassifiziert, wenn ein Branchen- oder Firmentarifvertrag Anwendung findet.
Mit Umstellung des Systems der Verdienststatistiken im Berichtsjahr 2022 veröffentlicht das Statistische Bundesamt jährlich Angaben zur Tarifbindung auf Basis der Ergebnisse der Verdiensterhebung differenziert nach Wirtschaftsabschnitten und Bundesländern über die Datenbank GENESIS-Online. Die Verdiensterhebung wird auf Basis einer geschichteten Stichprobe bei rund 58 000 Betrieben durchgeführt wird.
Weitere Informationen:
Detaillierte Ergebnisse zur Tarifbindung nach Wirtschaftsabschnitten und Ländern sind in der Datenbank GENESIS-Online (Tabellen 62361-0500 bis 62361-0520) verfügbar. Aufgrund stichprobenbedingter Restriktionen in der Verdiensterhebung ist ein tiefer differenzierter Ausweis nicht möglich.
Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.
Weitere Auskünfte:
Tarifverdienste
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