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SWR ist glaubwürdige, vertrauensvolle Quelle für alle Zielgruppen / Intendant Peter Boudgoust stellt programmliche Höhepunkte und Neuheiten des SWR vor (FOTO)

 


Investigative Recherche, Dokumentationen für Das Erste, ein
Multimedia-Projekt zur Lärm-Messung, ein Schwerpunkt über die
Deutsche Bahn, Formate für Kinder und Jugendliche wie \“Der Krieg und
ich\“, \“Wir! Freundschaft grenzenlos\“, der funk-Wissenschafts-Kanal
\“maiLab\“ und nicht zuletzt die neuen \“Tatort\“-Produktionen waren
Themen des SWR Pressegesprächs in Mainz. Hier gab der Sender einen
Ausblick auf seine Vorhaben in der zweiten Jahreshälfte 2019.
Intendant Peter Boudgoust stellte sie gemeinsam mit
Landessenderdirektorin Rheinland-Pfalz Simone Schelberg und
Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim (funk) am heutigen 6.
Juni vor.

Intendant Peter Boudgoust: \“Für den SWR ist es eine wichtige
Bestätigung, dass die Menschen unsere Programme nutzen, weil sie
wissen, dass wir journalistisch glaubwürdig arbeiten und unabhängig
recherchieren. Gleichzeitig ist es unser Anspruch, hochwertige und
immer wieder innovative Formate für Internet, Radio und Fernsehen zu
produzieren. Gegenwart und Zukunft von Mediennutzung liegt längst
schon in Plattformen wie der ARD Mediathek. Deshalb wollen wir für
jede Altersgruppe ein Programm bieten, das die Interessen aller
widerspiegelt und dabei niemals beliebig wird.\“

Investigative Recherche

Information und Recherche gehören zu den wichtigsten Aufträgen des
Südwestrundfunks (SWR). Die multimediale Chefredaktion plant Inhalte
für alle Ausspielwege – Fernsehen, Radio, Internet und soziale
Netzwerke. Auf ihre Arbeit und die der in Mainz angesiedelten
Recherche-Unit ging Intendant Boudgoust ausführlich ein und stellte
in diesem Zusammenhang die Dokumentation \“Die Notregierung\“ des
preisgekrönten Autors Stephan Lamby über die Große Koalition vor.
Diese bringt der SWR ins Erste ein, ebenso wie den Dokumentarfilm
\“Spielen Sie Gott, Mr. Feinberg?\“, in dem es um einen
US-amerikanischen Entschädigungs¬spezia¬listen geht.

Multimedia-Projekte, Datenjournalismus, ARD Mediathek, Relaunch
der SWR Aktuell-App Mit dem \“Bahn-Report\“ und \“Hier ist es zu laut!\“
startet der Sender zwei Multimedia-Projekte, die Nachhaltigkeit und
Umweltschutz zum Inhalt haben: Der dreitägige Schwerpunkt zur Bahn
beschäftigt sich in Radio, Fernsehen und im Netz mit einem der
wichtigsten Verkehrsmittel Deutschlands. Die Mediennutzer sind
aufgerufen, mitzumachen – das Gleiche gilt bei der großflächig
angelegten Lärm-Messaktion \“Hier ist es zu laut\“. Sie ist ein
datenjournalistisches Projekt verschiedener SWR Programme und
verknüpft gesellschaftlich relevante Themen mit Methoden
statistischer Analyse. Die Ergebnisse werden im Herbst vorgestellt.
Bei der SWR Aktuell App stellte Peter Boudgoust eine neue Version
vor, die den Nutzerinnen und Nutzern gezielt Nachrichten aus ihrer
Region ausspielt. Die ARD Mediathek, an deren Entwicklung der SWR
maßgeblich beteiligt war, bietet jetzt auf einer gemeinsamen
Plattform eine Auswahl von Sendungen aller ARD-Sendern – natürlich
auch des SWR.

\“Tatort\“ Ermittlerin Lena Odenthal alias Ulrike Folkerts feiert
ihr 30. Dienstjubiläum, und zwar mit einem \“Tatort\“, der nicht
zufällig in Rheinland-Pfalz spielt. Ihr \“Aufreger-Tatort\“ \“Tod im
Häcksler\“ erfährt mit \“Die Pfalz von oben\“ nach fast drei Jahrzehnten
einen spannenden Weiterdreh: Auch hier ist Ben Becker,
Hauptdarsteller von 1991, wieder mit von der Partie als Ortspolizist
Stefan Tries. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Stefan Dähnert –
genau wie damals, Ausstrahlung voraussichtlich im Herbst 2019 im
Ersten. \“Der \’\’\’\’Tatort\’\’\’\‘ ist Heimat und Verbundenheit an jedem
Sonntagabend und erzählt spannende regionale Geschichten – mit allen
fiktionalen Mitteln\“, sagte der Intendant in Anspielung auf die große
Aufregung rund um den frühen Odenthal-\“Tatort\“. Hirnforschung ist das
Thema im \“Tatort: Maleficius\“ mit Ulrike Folkerts: Ein ehrgeiziger
Neurologe wird zum Gegenspieler der Kommissarinnen und verwickelt sie
– und die Zuschauer*innen – in einen wahren Psychothriller.
Eingeplant für Spätsommer 2019, erlebt \“Maleficius\“ beim SWR
Sommerfestival in Mainz seine Open-air-Premiere, wie
Landessenderdirektorin Dr. Simone Schelberg berichtete. Als
\“Hausherrin\“ gab sie einen Vorausblick auf die beliebte Veranstaltung
rund um \“ihr\“ Funkhaus (16.-18. August).

Geschichte und Wissenschaft

22.000 Bunker auf über 600 Kilometern Länge entlang des Oberrheins
und durch die Wälder von Pfalz und Eifel: Der Westwall war in der
Zeit des Nationalsozialismus eine waffenstarrende Grenze, an deren
Bau rund eine halbe Million Menschen mitarbeiten musste. Zeitzeugen
berichten, wie sie den Westwall erlebten, der heute durch
Renaturierung zunehmend zum grünen Band wird. \“Der Westwall –
Geschichte einer Grenze\“ mit bisher nicht gesendetem Originalmaterial
zeigt das SWR Fernsehen am 21. Juli ab 20:15 Uhr. Wie Kinder den
Zweiten Weltkrieg erlebten, versucht die Dramaserie \“Der Krieg und
ich\“ nachzuempfinden: In acht Episoden ab 31. August 2019 im KiKa und
im November im Ersten unternimmt diese internationale Koproduktion
eine Zeitreise aus europäischer Sicht. Sie richtet sich an Kinder ab
acht Jahren. Aus der Geschichte lernen, um die Gegenwart zu meistern
– eine gute Verknüpfung zur neuen Multimedia-Serie \“Wir!
Freundschaft: grenzenlos\“. Sie zeigt eine Welt für alle: Ob
Beatboxen, Poetry Slam oder orientalischer Tanz – Hobbys schweißen
Kinder mit und ohne Migrationshintergrund zusammen, im schönsten Fall
werden sie Freundinnen und Freunde. Darüber berichtet das
Dokutainment-Format ab September 2019 im Youtube-Kanal des SWR
Kindernetzes. Sie ist eine wissenschaftliche Senkrechtstarterin mit
hohen Zielen: Junge Leute für Wissenschaft begeistern will die
Chemikerin Mai Thi Nguyen-Kim mit ihrem funk-Kanal \“maiLab\“ (neue
Videos immer donnerstags auf Youtube und funk.net). In ihrem Format
für das Content-Netzwerk von ARD und ZDF räumt sie mit Vorurteilen
auf und sorgt für Erkenntnisgewinn. Ihre Videos werden regelmäßig
hunderttausendfach geklickt.

Heimat

Jeder Mensch hat seine Geschichte. Die Webvideo-Redaktionen von
\“SWR Heimat\“ erzählen diese Geschichten von Menschen im Südwesten auf
SWR.de/heimat und Instagram in nahbaren, persönlichen Porträts. Das
geschieht im engen Austausch mit SWR Fernsehen und -Hörfunk. Ob
Straßenmusiker oder Leukämie-Kranke, Hundebesitzerin oder
Lebenscoach: Clips von rund einer Minute Länge erlauben Einblicke ins
Leben unserer Mitmenschen und damit in unsere Heimat.

Pressemappe und Videos unter http://swr.li/swr-hoehepunkte-2019

Fotos über ARD-Foto.de

Informationen, kostenloses Bildmaterial und weiterführende Links
unter: http://swr.li/pressegespraech-mz-2019

Pressekontakt: Anja Görzel, Tel. 0711 929 11046,
anja.goerzel@SWR.de

Original-Content von: SWR – Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 6. Juni 2019.

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Categories: Bilder, Computer, Vermischtes

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