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Studie zeigt: Mehr als die Hälfte aller Eltern hat das Gefühl, zu versagen / #Elternleben, ein globales Projekt von WaterWipes, will das ändern

 


Neue Untersuchungsergebnisse von WaterWipes zeigen: Die
Darstellung vom \“perfekten\“ Elternsein entmutigt Eltern auf der
ganzen Welt. Das bezieht sich auf die Gesellschaft, aber auch auf die
Medien, vor allem auf Social-Media-Kanäle. Als Reaktion darauf hat
WaterWipes #Elternleben ins Leben gerufen – ein globales Projekt, das
das Elternsein ungeschönt dokumentiert. In Zusammenarbeit mit
Müttern, Vätern und der vom BAFTA (Home of the British Academy of
Film and Television Arts) nominierten Regisseurin Lucy Cohen will
#Elternleben offenere, ehrlichere Gespräche über die Höhen und Tiefen
der Elternschaft vorantreiben und das Selbstbewusstsein von Eltern
auf der ganzen Welt stärken.

Das Gefühl des Versagens nährt sich aus unterschiedlichen Quellen
Weltweit haben mehr als die Hälfte aller Eltern das Gefühl, im ersten
Jahr mit ihrem Baby zu versagen (55 %). In Deutschland teilt jede
zweite Mutter dieses Gefühl (52 %), weitaus mehr als Väter (35 %).
Dieses Gefühl hat verschiedene Ursachen: So tragen einseitige
Kindererziehungsratgeber, idealisierte Bilder in den sozialen Medien
und der Werbung sowie Unehrlichkeit im Austausch mit anderen Eltern
ihren Teil dazu bei.

Es entsteht eine Menge Druck für junge Mütter und Väter. Das führt
dazu, dass 67 % der deutschen Eltern Angst davor haben, in der ersten
Phase des Elternseins etwas falsch zu machen. Ein Viertel aller
Befragten fühlt sich nicht wohl damit, über die Herausforderungen des
Elternseins offen und ehrlich zu sprechen (27 %). Sie haben Angst
davor, verurteilt zu werden. Ebenfalls spannend: Mütter haben in
Deutschland fast doppelt so häufig das Gefühl, ihren hohen
Erwartungen an sich selbst nicht gerecht zu werden, als Väter (46 %
vs. 29 %). Es ist an der Zeit, offen und ehrlich über das Elternsein
zu sprechen. Sieben von zehn Eltern auf der Welt wünschen sich eine
realistischere Darstellung des Elternseins (in der Gesellschaft: 72
%; auf Social Media: 68 %) – genau das will #Elternleben erreichen.

#Elternleben zeigt, wie das Leben als Mutter oder Vater wirklich
ist

Um der realitätsfremden Darstellung des Elternseins
entgegenzuwirken, hat WaterWipes #Elternleben (Englisch:
#ThisIsParenthood) gestartet. Das Projekt basiert auf einer
weltweiten Studie bei der über 13.000 Eltern mit Kindern unter drei
Jahren befragt wurden. Außerdem gehören eine 16-minütige
Dokumentation, 12 Kurzfilme und eine großangelegte Fotoserie dazu.
Gezeigt wird das reale Leben junger Eltern auf der ganzen Welt – so
ungeschönt und authentisch wie noch nie zuvor. Insgesamt haben Eltern
aus neun verschiedenen Ländern daran teilgenommen und sogar zu Hause
selbst gefilmt. Mit dem Projekt möchte WaterWipes Eltern auf der
ganzen Welt animieren, ohne Angst über die Höhen und Tiefen des
Elternseins zu sprechen und sich gegenseitig mehr Selbstvertrauen zu
schenken. Die vollständige Dokumentation mit deutschen Untertiteln
gibt es hier: https://youtu.be/Z9XixGeHODc

\“Als frischgebackene Mama hat mich dieses Projekt wirklich sehr
begeistert. In den ersten Monaten kann es sich leicht so anfühlen,
als wäre man verloren oder allein. Von außen scheint es eine ganze
Reihe von Erwartungen zu geben. Und dann gibt es da noch den Druck,
den junge Eltern zwangsläufig auf sich selbst ausüben. Ich hoffe,
dass die Gespräche über das Elternsein noch weit über die Filme
selbst hinausgehen\“, so Regisseurin Lucy Cohen.

#Elternleben durchbricht die Spirale der Unehrlichkeit und macht
Mut Gespräche über das Elternsein müssen viel ehrlicher werden. Die
Umfrage zeigt: Ein Drittel aller deutschen Eltern hat das Gefühl,
dass ihnen von keinen anderen Eltern gesagt wurde, wie hart das Leben
mit Babys werden würde (31 %). Ein Viertel hätte sich gewünscht, dass
auch Freunde und Familie ehrlicher gewesen wären (24 %). Zum Beispiel
darüber, was sich alles ändert, wenn man ein Baby bekommt.

Hier sind die Top 3 der Mutmacher, die deutsche Eltern gern gehört
hätten:
1. Niemand macht es immer richtig (54 %)
2. Vertraue deinem Instinkt (49 %)
3. Du machst das super (44 %)

Egal woher der Druck auch kommt, am Ende formen all die Eindrücke,
Gespräche und Bilder dann eine Art Idealbild, dem Eltern unbedingt
entsprechen wollen. Es gibt also eine regelrechte Spirale der
Unehrlichkeit. Dabei sollten sich gerade Mütter aufmunternde Worte
untereinander schenken, denn sie machen sich selbst viel Druck (47
%).

Das sehen Experten auch so: \“Eltern sollten auf ihr Bauchgefühl
vertrauen, denn sie machen instinktiv so viel richtig. Sich mit
anderen zu vergleichen oder hochgesteckte Ziele zu verfolgen, erzeugt
unnötigen Druck. Eine Familie zu werden, ist keine Prüfung, es ist
eine Lebensaufgabe und ein Geschenk. Liebevolle Zuwendung, dem
eigenen Bauchgefühl vertrauen, Humor, sich selbst Zeit einräumen, das
Baby individuell wahrnehmen, sich ausprobieren und auch mal Fehler
zulassen, das sind die Schlüssel für eine glückliche Elternschaft\“,
rät die Hebamme Claudia Purzer.

Um Teil des Projekts zu werden, können Eltern ganz einfach ihre
realen, ehrlichen Momente des Elternseins mit dem Hashtag
#Elternleben auf Instagram und Facebook teilen. Die Höhen, die Tiefen
und alles dazwischen. Ein ehrlicher Austausch über die eigenen
Erfahrungen ist der erste Schritt. So wird ein authentisches Bild
über das Leben mit Kindern gefördert und der Anteil der idealisierten
Bilder verringert sich. Junge Eltern erhalten somit mehr
Selbstvertrauen in ihrer neuen Rolle als Mutter oder Vater.

Hinweise für die Redaktion:

Alle Zahlen, sofern nicht anders angegeben, stammen von YouGov
Plc. Die Gesamtstichprobe umfasst 13.064 erwachsene Personen bzw.
Eltern mit Kindern im Alter von unter drei Jahren, davon 2.000 aus
Deutschland. Die Untersuchung fand zwischen dem 26. Februar und dem
19. März 2019 statt. Die Umfrage wurde online durchgeführt.

Pressekontakt:
Golin
Christina Grohé
Tel.: 040 607 71 28 02
E-Mail: christina.grohe@golin.com

Original-Content von: WaterWipes, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 17. April 2019.

Tags: , , ,

Categories: Bilder, Vermischtes

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