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Studie: Mehr als ein Drittel der Bevölkerung offen für Roboter in der Notaufnahme / Künstliche Intelligenz könnte Kliniken in vielen Bereichen entlasten

Die Notaufnahmen laufen über, weil immer mehr
Menschen außerhalb der Praxiszeiten in die Krankenhäuser strömen.
Moderne Technologien auf Basis künstlicher Intelligenz (KI) könnten
Abhilfe schaffen, zum Beispiel durch eine digitale Priorisierung der
Notfälle oder eine alternative 24h-Online-Notfallzentrale. Mehr als
ein Drittel der Bevölkerung würde dies befürworten. Noch höher ist
die Akzeptanz von Robotern bei administrativen Aufgaben, der
Überwachung von Vitalwerten und der Medikamentenvergabe in
Krankenhäusern. Insgesamt zeigen sich junge Altersgruppen unter 30
Jahren für technische Lösungen im Klinikalltag besonders
aufgeschlossen. Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Studie,
für die im Auftrag der pronova BKK 1.000 Personen befragt wurden.

+++ Eine Infografik zur freien redaktionellen Verwendung finden
Sie auf http://ots.de/wSLrwP +++

Nicht nur in den Notaufnahmen, auch in anderen Bereichen steht das
Klinikpersonal unter großem Druck. Die Ansprüche an die Pflege
steigen, Verwaltungsaufwand und Dokumentationspflichten nehmen zu. In
der Folge kommt es häufiger zu Fehlern, bei den Mitarbeitern sinken
Zufriedenheit und Motivation. Für Entlastung könnten
Automationslösungen auf Basis künstlicher Intelligenz sorgen, wie sie
im asiatischen Raum bereits seit einigen Jahren in der Praxis
eingesetzt werden.

\“Robotertechnik und künstliche Intelligenz können den Klinikalltag
künftig in vielen Bereichen erleichtern\“, sagt Lutz Kaiser, Vorstand
der pronova BKK. \“Wie unsere Studie zeigt, wird der ergänzende
Einsatz intelligenter Roboter sogar in der Notaufnahme von vielen
befürwortet – vorausgesetzt, dass Risiken, zum Beispiel in Bezug auf
Datenschutz, im Vorfeld bestmöglich eingedämmt werden.\“

Altersübergreifend sprechen sich 36 Prozent der von der pronova
BKK befragten Personen dafür aus, eingehende Fälle in den
Notaufnahmen der Kliniken künftig von Robotern nach Dringlichkeit
vorselektieren zu lassen, zum Beispiel über ein Terminal mit
\“virtuellem Arzt\“ im Anmeldebereich. Ein Drittel würde auch eine 24
Stunden erreichbare virtuelle Erstberatung nutzen, die man außerhalb
von Praxiszeiten bei medizinischen Fragen konsultieren kann, zum
Beispiel als Online-Anwendung.

Vielfältige Aufgaben für Klinikroboter

Vergleichsweise bedenkenlos würden die befragten Studienteilnehmer
auch administrative Aufgaben an einen digitalen Helfer übertragen,
zum Beispiel die Dokumentation abrechenbarer Leistungen für
Krankenkassen oder die Vervollständigung und Aktualisierung der
elektronischen Patientenakte. Eine Mehrheit von 55 Prozent spricht
sich hierbei für den Einsatz von Robotern aus. Auf weitere
Unterstützung können die Kliniken bei der Zusammenstellung und
Vergabe von Medikamenten hoffen, die immerhin vier von zehn Befragten
in Roboterhand geben würden – verbunden mit der Erwartung, dass damit
Fehler ausgeschlossen werden. Verbandswechsel und Wundversorgung
würde ein Drittel der Patienten durch einen Roboter vornehmen lassen.
Bei der Durchführung von Operationen hört die Offenheit der
Bevölkerung für technische Unterstützung im Klinikalltag allerdings
auf: Drei Viertel lehnen komplett von Robotern durchgeführte
Operationen ab, obwohl Robotertechnik inzwischen bei immer mehr
chirurgischen Eingriffen zum Einsatz kommt. Immerhin: Die Überwachung
von Vitalfunktionen während einer Operation durch einen Roboter würde
eine Mehrheit von 54 Prozent akzeptieren.

Junge Patienten besonders offen für digitale Angebote

Junge Befragte zwischen 18 und 29 Jahren stehen dem Einsatz von
Robotern im Gesundheitswesen besonders offen gegenüber. In nahezu
allen abgefragten Tätigkeitsbereichen liegt der Anteil der
Befürworter mindestens fünf Prozent über dem Durchschnitt. \“Für junge
Menschen gehören automatisierte Lösungen zum Alltag. Sie wachsen
heute selbstverständlich mit Saugrobotern, Sprachassistenten,
Chatbots und Co. auf und stehen diesen Technologien entsprechend
unbefangen und positiv gegenüber\“, deutet pronova BKK-Vorstand Lutz
Kaiser diesen Trend.

Zur Studie

Die Studie \“Digitales Gesundheitssystem\“ wurde im März 2019 im
Auftrag der pronova BKK im Rahmen einer Online-Befragung
durchgeführt. Bundesweit wurden bevölkerungsrepräsentativ 1.000
Personen ab 18 Jahren befragt.

Über die pronova BKK

Die pronova BKK ist aus Zusammenschlüssen der
Betriebskrankenkassen namhafter Weltkonzerne wie beispielsweise Ford,
Bayer, BASF und Continental entstanden. Die Kasse ist bundesweit für
alle Interessierten geöffnet. Rund 660.000 Kundinnen und Kunden
schätzen die persönliche Betreuung, den exzellenten Service und die
umfassenden Leistungen. Die pronova BKK ist mit einem dichten
Geschäftsstellennetz an über 60 Kundenservice- und Beratungsstellen
vertreten. Sie zählt zu den fünf größten Betriebskrankenkassen und zu
den größten Krankenkassen in Deutschland. Weitere Informationen unter
www.pronovabkk.de.

Pressekontakt:
Ulrich Rosendahl
pronova BKK
Horst-Henning-Platz 1
51373 Leverkusen
Tel.: 0214 32296-3700
E-Mail: presse@pronovabkk.de

Original-Content von: pronova BKK, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 5. Juni 2019.

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Categories: Gesundheit & Medizin

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