STATEMENT /\“Verständigung statt Verwaltungsakt\“

\“Konflikte zwischen Bürger:innen und Behörden gehören zum gesellschaftlichen Alltag. Bislang bestand die Möglichkeit, Konflikte zwischen Jobcentern und Leistungsberechtigten mithilfe einer unabhängigen, am Verfahren nicht beteiligten Person zu bearbeiten. Solche Verfahren eröffnen Gelegenheiten, Konflikte nicht ausschließlich durch Entscheidungen, sondern auch durch Gespräch, Beteiligung und Verständigung zu bearbeiten.
Der Wegfall dieses Verfahrens lenkt den Blick auf die grundsätzliche Frage, welchen Stellenwert kooperative Formen der Konfliktbearbeitung in Verwaltung und Gesellschaft haben sollen. Aus Sicht der Mediation können sie dazu beitragen, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen, Beteiligung zu fördern und Verständigung zu ermöglichen.
Als Bundesverband MEDIATION setzen wir uns dafür ein, dass solche Formen der Konfliktbearbeitung in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen sichtbar bleiben und weiterentwickelt werden.\“
Der Bundesverband MEDIATION ist mitüber 3.200 Mitgliedern der größte Fachverband für Verständigung in Europa. Der Verband fördert den gewaltfreien Umgang mit Konflikten. Qualitätssicherung in Mediation und Ausbildung sowie ein niederschwelliger Zugang zur Vermittlung in Konflikten stehen im Fokus. Ausgebildete Mediator:innen können ebenso Mitglied werden wie alle an Mediation Interessierten.
Pressekontakt:
Christian Hartwig
1. Vorsitzender Bundesverband MEDIATION e.V.
E-Mail: christian.hartwig@bmev.de
Tel. +49 (0) 163 6852518
www.bmev.de
Original-Contentvon: Bundesverband Mediation e.V.,übermittelt durch news aktuell
Categories: Allgemein
No Responses Yet
You must be logged in to post a comment.