Staatskonzern SEFE befeuert mit neuem Vertrag argentinischen Fracking-Boom: Deutsche Umwelthilfe fordert Moratorium für neue LNG-Lieferverträge

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH:
\“Mit diesem Vertrag stützt der Staatskonzern SEFE die umstrittenen fossilen Ausbaupläne der argentinischen Regierung. Bis zu sechs Regasifizierungsschiffe und zwei neue Pipelines sollen im Golf von San Matías unmittelbar am UNESCO-Weltnaturerbe errichtet werden – eine fossile Industrialisierung dieses ökologisch wertvollen Lebensraums mit katastrophalen Auswirkungen für die Meeresfauna. Auch das Fracking in Vaca Muerta, für das indigene Gemeinschaften verdrängt und ihrer landwirtschaftlichen Lebensgrundlage beraubt werden, soll massiv ausgeweitet werden, um Deutschland mit Gas zu beliefern, daswir gar nicht brauchen. Der Deal droht angesichts absehbarer Überkapazitäten zu einem teuren Risiko für Verbraucherinnen und Verbraucher zu werden. Wir fordern von der Bundesregierung ein Moratorium auf alle neuen LNG-Verträge, um die Auswirkungen der LNG-Überbeschaffung auf Energiepreise sowie Klima- und Umweltschutz eingehend zu prüfen. Die Bundesregierung muss sich angesichts der aktuellen weltpolitischen Entwicklungen auf die Energiewende und eine nachhaltige nicht-fossile Versorgungssicherheit konzentrieren.\“
Link:
Zum Hintergrundpapier: https://l.duh.de/p260304a
Pressekontakt:
Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer
0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de
DUH-Newsroom:
030 2400867-20, presse@duh.de
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