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Staatsfeinde in Uniform: \“ZDFzoom\“über rechte Umtriebe (FOTO)

 


Droht Deutschland neuer Rechtsterrorismus? \“ZDFzoom\“ zeigt am
Mittwoch, 19. Juni 2019, 22.45 Uhr, in der Dokumentation
\“Staatsfeinde in Uniform\“ Hintergründe zu aktuellen und bereits
laufenden Ermittlungen gegen Terrorverdächtige aus der rechten Szene.
In der \“Frontal 21\“-Ausgabe am Dienstag, 18. Juni 2019, 21.00 Uhr,
ist bereits eine Kurzfassung zu sehen.

Autor Dirk Laabs recherchierte im Umfeld der Ermittlungen gegen
Franco A. und zeigt, dass immer wieder dieselben Namen auftauchen.
Gleichzeitig werden immer mehr Fälle auch innerhalb der Polizei
bekannt – von Mitarbeitern mit rassistischer oder rechter Gesinnung.

In der Dokumentation warnen gleich mehrere Politiker vor neuer
rechter Gewalt. Konstantin von Notz von den Grünen sagt im Interview
mit \“ZDFzoom\“: \“Ich glaube, wir müssen einfach die Gewalttätigkeit
und auch die mörderischen Absichten, die es im rechtsextremistischen
Bereich inzwischen immer stärker gibt, sehr, sehr ernst nehmen.\“ Und:
\“Die Situation war seit 1945 nicht mehr so gefährlich.\“

Die Recherchen von \“ZDFzoom\“-Autor Dirk Laabs belegen eine
beängstigende Mischung: Spezialkräfte von Polizei und Bundeswehr,
illegale Munition, Waffen, Rechte Feindbilder und Todeslisten mit
Politikernamen. Martina Renner, Die Linke, Mitglied im Innenausschuss
des Bundestages, sagt im Interview mit \“ZDFzoom\“ zur neuen
rechtsradikalen Gefahr: \“Es kann ja ein Einzelner für sich den Tag X
erklären. Ob er dann tatsächlich an dem Tag X über ein Gewehr
verfügt, ist nicht die Frage. Er kann auch sein Auto nehmen und in
die nächste Gruppe von Antifa-Demonstranten reinfahren. Er braucht
nur den Tatentschluss.\“

Die gesellschaftliche Stimmung werde immer brisanter, konstatiert
auch Armin Schuster, CDU, Vorsitzender des Parlamentarischen
Kontrollgremiums. Im Interview mit \“ZDFzoom\“ fordert er, härter gegen
rechtsnationale und extremistische Bestrebungen vorzugehen. Schuster
wörtlich: \“In Deutschland hat sich etwas verschoben. Deshalb mache
ich mir Sorgen. Ist es nicht leichter, dass ein NSU 2.0 entsteht als
damals?\“

Ansprechpartner: Thomas Hagedorn, Telefon: 06131 – 70-13802;
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, 06131 –
70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/zdfzoom

\“ZDFzoom\“ in der ZDFmediathek: https://zoom.zdf.de

https://twitter.com/ZDFpresse

Pressekontakt:
ZDF Presse und Information
Telefon: +49-6131-70-12121

Original-Content von: ZDF, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 18. Juni 2019.

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Categories: Bilder, Medien & Unterhaltung

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