Sparda-Bank West wächst im Jahr ihres IT-Wechsels weiter / Geschäftsjahr 2025 – vorläufige Ergebnisse

Andreas Lösing, Vorstandsvorsitzender der Bank, ist mit dem Abschluss des Jubiläumsjahres – die Bank feierte 2025 ihren 125. Geburtstag – sehr zufrieden. Für die Sparda-Bank West und ihr gesamtes Team sei der Wechsel des Rechenzentrums und die gleichzeitige technische Zusammenführung von vier zunur noch einer Bankleitzahl\“eine echte technische Revolution\“gewesen. Andreas Lösing betont:\“2025 war durch unser IT-Vorhaben ein sehr anspruchsvolles Geschäftsjahr. Trotzdem haben wir unsere positive Geschäftsentwicklung fortsetzen können. Darauf sind wir stolz und bedanken uns bei unseren Mitarbeitenden, die im letzten Jahr unglaublich engagiert gearbeitet haben.\“
Kundeneinlagen und Kundenkredite wachsen weiter
Die gute Bilanz verdankt die Sparda-Bank West ihrer starken operativen Entwicklung. Die Kundeneinlagen sind 2025 um 7,7 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro gestiegen. Verantwortlich dafür waren vor allem die kurzfristigen Einlagen. Wachstum verzeichnete die Sparda-Bank West auch bei den Kundenkrediten: Der Bestand ist auf rund 7,5 Milliarden Euro und damit um 3,3 Prozent gewachsen. Den größten Anteil daran hatten die Baufinanzierungen mit einem Neugeschäft von 937 Millionen Euro.
Mitglieder und Kunden – Sparda-Bank West arbeitet an Trendwende
Nach wie vor sieht der Vorstandsvorsitzende in der Entwicklung der Mitglieder- und Kundenzahlen einen zentralen strategischen Schwerpunkt. Zwar gingen diese Zahlen im vergangenen Jahr erneut zurück; der Rückgang fiel jedoch deutlich moderater aus als in den Vorjahren. Ende 2025 zählte die Genossenschaft 505.986 Mitglieder (- 1,4 Prozent) und 621.513 Kundinnen und Kunden (- 1,0 Prozent). Wie die Bank die Trendwende vollziehen und die Bekanntheit ihrer Marke steigern will, zeigt sich aktuell auf vielen Fernseh- und Social-Media-Kanälen. Alle elf Sparda-Banken präsentieren sich dort unter dem Motto\“da, wenn s zählt\“in einer bundesweiten Markenkampagne als verlässlicher Begleiter in allen finanziellen Lebenslagen. Darüber hinaus hat die Sparda-Bank West als Champions-Partner von Borussia Dortmund vielfältige Aktionen geplant, um noch mehr und insbesondere jüngere Menschen als neue Kundinnen und Kunden zu gewinnen.\“Fußballfans dürfen sich auf eine komplette schwarz-gelbe Konto-, Karten- und Produktwelt mit vielfältigen Fanvorteilen freuen\“, stellt Andreas Lösing in Aussicht.
Zins- und Provisionsergebnis – ein starkes Plus, ein leichtes Minus
Eine erfreuliche Entwicklung verzeichnet die Sparda-Bank West beim Zinsergebnis. Das lag am Ende des vergangenen Geschäftsjahrs bei 188,2 Millionen Euro und damit 18,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Andreas Lösing nennt\“das ausgewogene Kredit- und Einlagengeschäft der Sparda-Bank West mit einer gezielten Anpassung der Konditionen an die Marktbedingungen\“als wichtigen Grund für dieses stattliche Plus. Einen leichten Rückgang von 2,5 Prozent auf 49,0 Millionen Euro hingegen erzielte die Bank beim Provisionsüberschuss. Der Vorstandsvorsitzende ist mit diesem Wert knapp unter Vorjahresniveau dennoch zufrieden. Vor allem das wieder sehr gute Ergebnis aus der Kooperation mit Union Investment stimmt ihn zuversichtlich. Hier sind die Provisionen auf den Rekordwert von 27,8 Millionen Euro angestiegen. Das ist ein Plus von 11,2 Prozent.
Verwaltungsaufwand – erwartete Steigerungen sind eingetreten
Allerdings lag der Verwaltungsaufwand im vergangenen Geschäftsjahr spürbar über dem Vorjahresniveau. Dieser Anstieg steht im unmittelbaren Zusammenhang mit der strategisch bedeutsamen IT-Umstellung und war im Rahmen dieses Transformationsjahres eingeplant. Insgesamt belief sich der Verwaltungsaufwand zum Jahresende auf 195,2 Millionen Euro, was einem Plus von 13,9 Prozent entspricht. Wesentlicher Treiber waren die Kosten für den IT-Wechsel, die den Sachaufwand um 14,7 Prozent auf 120,8 Millionen Euro ansteigen ließen. Der Personalaufwand nahm um 12,6 Prozent auf 74,4 Millionen Euro zu. Neben tariflichen Anpassungen wirkten sich hier Pensionsrückstellungen sowie Sonderzahlungen für das außerordentliche Engagement der Mitarbeitenden im Migrationsjahr aus.\“Nichts davon kamüberraschend. Wir haben bewusst in die intensive Kommunikation mit unseren Kundinnen und Kunden, in unsere Mitarbeitenden sowie in eine moderne, zuverlässige IT investiert. Gerade diese IT-Investitionen tragen dazu bei, unsere Kosten langfristig stabil zu halten\“, betont der Vorstandsvorsitzende.
Ein Blick auf das Ergebnis – Jahresüberschuss ermöglicht 4,0 Prozent Dividende
Wie gut sich die Sparda-Bank West in ihrem so herausfordernden Geschäftsjahr behauptet hat, zeigt der Blick auf die zentralen Ergebniskennzahlen. Das Teilbetriebsergebnis – definiert als Zinsergebnis plus Provisionsergebnis abzüglich Verwaltungsaufwand – erhöhte sich um 8,9 Prozent auf 37,8 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern stieg deutlich um 17,6 Prozent auf 47,8 Millionen Euro. Insgesamt legte der Jahresüberschuss um 12,9 Prozent auf 15,2 Millionen Euro zu.
Für die Mitglieder der Genossenschaft bildet das starke Ergebnis die Grundlage für eine attraktive Ausschüttung: Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Vertreterversammlung eine Dividende von 4,0 Prozent je Genossenschaftsanteil vor. Vorbehaltlich der Zustimmung im Juni würden insgesamt 12,4 Millionen Euro an die Mitglieder ausgeschüttet.
Neben dieser positiven Ergebnisentwicklung verfügt die Bank über eine komfortable Kapitalausstattung. Die harte Kernkapitalquote liegt bei 20,3 Prozent, die Gesamtkapitalkennziffer bei 21,3 Prozent – beides liegt jeweils deutlich über den regulatorischen Mindestanforderungen.
\“Dieses Ergebnis unterstreicht die Leistungsfähigkeit unseres Geschäftsmodells und gibt uns ausreichenden Spielraum für weiteres Wachstum und gezielte Investitionen\“, fasst Andreas Lösing zusammen.
Ausblick – die Ziele für 2026
Auch im Geschäftsjahr 2026 will die Sparda-Bank West ihre Geschäftsentwicklung weiter voranbringen: Geplant ist die Gewinnung von mindestens 10.000 neuen Girokundinnen und -kunden mit einem besonderen Fokus auf jüngere Zielgruppen. Im Baufinanzierungsgeschäft strebt die Bank ein Neugeschäftsvolumen von etwa einer Milliarde Euro an. Neben Kauf- und Anschlussfinanzierungen sollen insbesondere Modernisierungs- und Sanierungsvorhaben stärker adressiert werden. Zudem soll die Einlagenbasis weiter ausgebaut werden. Andreas Lösing fasst zusammen:\“Wir haben den Anspruch, nachhaltig zu wachsen und unsere Ertragskraft zu stärken. Zugleich wollen wir unsere Rolle als verlässlicher Finanzpartner in unserer Region weiterhin festigen.\“
Über die Sparda-Bank West
Die Sparda-Bank West gehört zu den großen genossenschaftlichen Kreditinstituten für Privatkundinnen und -kunden in Deutschland. Ihr Unternehmenssitz liegt in Düsseldorf und mit Münster als Zweigniederlassung hat die Bank einen weiteren Hauptstandort. Das Kerngeschäftsgebiet der Sparda-Bank West erstrecktsich über fast ganz Nordrhein-Westfalen bis hin zu den Ostfriesischen Inseln im Norden von Niedersachsen. Seit 125 Jahren bietet sie ihren Mitgliedern sowie Kundinnen und Kunden faire und kompetente Finanzberatung.
Im Internet ist die Sparda-Bank West mit der eigenen Website www.sparda-west.de vertreten. In den sozialen Medien präsentiert sich die Genossenschaftsbank auf Facebook (www.facebook.com/spardabankwest), Instagram (www.instagram.com/spardawest) und LinkedIn (www.linkedin.com/company/sparda-bank-west) und informiert ihre Fans und sowie Followerinnen und Follower über Angebote, Services und ihr gemeinnütziges Engagement.
Pressekontakt:
Dr. Ulrike Hüneburg
Sparda-Bank West eG, Unternehmenskommunikation
Ludwig-Erhard-Allee 15, 40227 Düsseldorf
Telefon: 0211 23932-9120
E-Mail: ulrike.hueneburg@sparda-west.de
Original-Content von: Sparda-Bank West eG,übermittelt durch news aktuell
Categories: Allgemein
No Responses Yet
You must be logged in to post a comment.