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Sonniges Smart Home

 

Köln, Juni 2019. Es ist nicht allzu lange her, da waren die Diskussionen um das \“Smart Home\“ größtenteils noch Zukunftsvisionen. Inzwischen ist die digitale Vernetzung und Steuerung des Heizsystems endgültig im Alltag angekommen. Das zeigen beispielsweise moderne Solarwärmeanlagen, die sich optimal in den intelligenten Kreislauf eines smarten Heizsystems integrieren lassen. Sie reduzieren die Heizkosten, verbessern die Klimabilanz und können per App zum Beispiel über das Smartphone gesteuert werden. Gleichzeitig ermöglicht die Vernetzung eine genaue Leistungsüberwachung und schnelle Wartung.

Die Solarthermie ist seit jeher eine smarte Technologie. Denn was gibt es Schlaueres, als die Wärmeenergie, welche in Form von Sonnenstrahlen kostenlos vor der Haustür existiert, für die eigene Wärmeversorgung zu nutzen. Verbraucher reduzieren dank Solarthermie den Ausstoß von Klimagasen und machen sich zugleich unabhängiger von schwankenden Heizkosten: Bis zu 50 Prozent der benötigten Energie kann durch die Nutzung der Sonnenwärme zur Heizungsunterstützung und/oder Trinkwassererwärmung eingespart werden. Damit handeln sie nicht nur kosteneffizient, sondern auch ökologisch sensibel und verantwortungsvoll.

Gegenüber früheren Solarthermie-Anlagen der ersten Generation lassen sich moderne Anlagen heute perfekt in smarte Heizsysteme einfügen. Über eine Internetverbindung können Wärmeleistung und -verbrauch jederzeit abgerufen und kontrolliert werden – egal ob von zuhause oder unterwegs per App. Die digitale Heizung erkennt automatisch, ob jemand zuhause ist und sorgt mit Zugriff auf aktuelle Wetterdaten selbstständig für stets optimale \“Sonnenausbeute\“. Eine aktuelle Studie des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie zeigt, dass eine intelligente digitale Steuerung beim Heizen den Energieverbrauch um bis zu 15 Prozent reduzieren kann.

Aber auch Verbraucher, die lediglich ihre Heizungsanlage effizienter machen oder auf grüne und energieeffiziente Wärmeerzeugung setzen wollen, können von der smarten Nutzung der Sonnenwärme profitieren. Dank hoher Flexibilität funktioniert Solarthermie unabhängig von den baulichen Gegebenheiten oder der Art des Wärmeerzeugers und eignet sich für den Sanierungsfall ebenso wie für den Neubau. Zudem wird der Einbau einer solarthermischen Anlage im Rahmen des staatlichen Marktanreizprogramms (MAP) gefördert. Seit 2018 gilt hier der Leitsatz \“Erst beantragen, dann beauftragen!\“, der Bauherr muss also vor Umsetzung der Baumaßnamen den Antrag auf staatliche Förderung stellen.

Mehr Infos rund um das Thema Solarthermie gibt es auch beim SHK-Fachhandwerker oder auf dem Verbraucherportal \“Sonnige Heizung\“ – einem Zusammenschluss führender Solarthermie-Anbieter sowie dem BDH und dem Bundesverband Solarwirtschaft – unter www.sonnigeheizung.de

Posted by on 25. Juni 2019.

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Categories: Bilder, Energie & Umwelt

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