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Sommer Openair auf Sylt

In zwei Wochen geht er los – der Reigen der Sylter Großveranstaltungen. Bei den Konzerten mit Anastacia, Max Giesinger, Revolverheld und Felix Jaehn wird mit bis zu 6000 Zuschauern gerechnet. Sind Veranstalter, Sicherheits- und Rettungsdienste und das Ordnungsamt für den Ansturm gerüstet? Bürgermeister Nikolas Häckel ist guter Dinge: „Dank guter Zusammenarbeit aller Beteiligten sind die Herausforderungen zu bewältigen.“

Den Auftakt macht das Konzert der US-Sängerin Anastacia am 26. Juli. Ebenfalls auf dem ehemaligen Exerzierplatz der Marineversorgungsschule in List tritt fünf Tage später, am 31. Juli, Sänger Max Giesinger auf. Dann zieht die große Bühne (14 Meter breit plus zehn Meter Seitenflügel, elf Meter hoch) vom Inselnorden um auf den Tinnumer Fliegerhorst. Dort treten am 4. August Revolverheld und tags darauf Felix Jaehn auf. Zu den Großveranstaltungen zählen auch Kampen Jazz (schon am 13./14. Juli) und das Gastspiel der NDR-Sommertour am 28. Juli in Hörnum mit Sänger Laith Al-Deen.

Das größte Event dürfte das Revolverheld-Konzert werden – Veranstalter Peter Kötting rechnet damit, dass alle 6000 Tickets verkauft werden. Logistische Probleme erwartet er nicht: „Wir sind sehr gut aufgestellt, was die Sicherheit und die Verkehrsregelung angeht.“ Das Sicherheitskonzept sei in enger Abstimmung von Fachleuten in Zusammenarbeit mit den Behörden, Polizei, DRK und Feuerwehr erarbeitet worden. „Da hat es viele Gespräche gegeben, die Zusammenarbeit klappte sehr gut.“

Dabei gilt für die Openairs auf dem Fliegerhorst das gleiche wie für die Events in List und Hörnum: Die Besucher sollten ihr Auto stehen lassen und zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Bus anreisen. Die Veranstaltungen enden rechtzeitig, damit auch die Abreise mit der Bahn aufs Festland gesichert ist. In den Ticketpreisen für die Konzerte ist der Transfer mit SVG-Bussen enthalten. Das Kampener Jazzfestival und die NDR-Sommertour sind kostenlose Veranstaltungen.

Für die Sicherheit der Gäste sorgen gewerbliche Sicherheitsdienste aus Schleswig-Holstein und Hamburg. Wie viele Mitarbeiter es sein werden, sei von der Zahl der Besucher abhängig, erläutert Meerkabarett-Chef Joachim Wussow, der Anastacia und Max Giesinger nach Sylt holt. Im Schnitt müsse man einen Ordner pro 100 Besucher abstellen. Bei den Konzerten auf dem Lister MVS-Gelände werde es vier Einlassschleusen geben. Mit Hilfe von Ticketscannern soll der Andrang zügig bewältigt werden können. Einlasskontrollen gibt es auch bei den Veranstaltungen auf dem Fliegerhorst. Dabei gilt: Getränke und Kameras dürfen nicht mit aufs Gelände, Rucksäcke nur bis Din-A4-Größe.

Im Ordnungsamt der Inselverwaltung rechnet man „grob und wetterabhängig“ mit 6000 Besuchern bei Revolverheld, jeweils 3000 bei Anastacia, Max Giesinger und Felix Jaehn sowie 1500 an jedem Abend von „Kampen Jazz“. Allerdings werde man noch kurzfristig auf die Verkaufszahlen reagieren und „ordnungsbehördlich nachsteuern“ können, erklärte Bürgermeister Häckel.

Sechs Großveranstaltungen innerhalb von drei Wochen – ist die Insel damit nicht überlastet? „Es ist doch wie immer im Leben“, sagt Häckel. „Diese Großveranstaltungen haben große Vor- und Nachteile. Wir tun mit unseren Partnern alles dafür, dass diese Veranstaltungen gefahrenfrei, sicher und wenig beeinträchtigend sind“, verspricht er. „Die Freunde dieser Konzerte werden begeistert sein, während sich andere eine ruhige, natürliche Insel wünschen.“ Die Wahrheit zwischen den beiden Standpunkten liegt für den Bürgermeister in der Mitte. „Und wir tun alles dafür, dass die Freunde dieser Konzerte ein tolles Erlebnis genießen können und achten darauf, dass die Nicht-Konzertbesucher so wenig wie möglich beeinträchtigt und belastet werden.

– Quelle: https://www.shz.de/20278157 ©2018

Posted by on 29. Juni 2018.

Categories: Vermischtes

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