Social-Media-Verbot würde Realitäten verfehlen / Neue Jugendstudie von ruf Jugendreisen zeigt: Schutz ja – Pauschalverbote nein

Für Unternehmen, Bildungsinstitutionen und politische Entscheidungsträger ergibt sich daraus ein deutliches Signal: Die digitale Lebenswelt junger Zielgruppen lässt sich nicht durch Abschottung regulieren – sondern durch kluge Rahmenbedingungen.
Social Media ist zentraler Kommunikations- und Entscheidungsraum
Über 75 Prozent der Befragten nutzen soziale Netzwerke täglich zwischen zwei und sechs Stunden. weitere 8 Prozent der Befragten sogar über sechs Stunden. Die Plattformen Instagram, TikTok und Snapchat werden von einer deutlichen Mehrheit häufig genutzt.
Social Media ist für Jugendliche nicht nur Freizeitkanal, sondern Informations-, Kommunikations- und Identitätsraum. Konsum- und Lifestyle-Entscheidungen – insbesondere in Bereichen wie Reisen, Mode und Freizeitgestaltung – werden maßgeblich durch Inhalte und Empfehlungen in den sozialen Netzwerken beeinflusst.
Für alle Branchen mit jungen Zielgruppen ist daraus klar abzuleiten: Digitale Sichtbarkeit ist strategisch entscheidend.
Verbote würden umgangen – Regulierung wird akzeptiert
47 Prozent geben an, ein mögliches Verbot umgehen zu wollen. Nur rund 26 Prozent würden sich daran halten. Gleichzeitig sprechen sich über 60 Prozent für stärkere Regulierung aus – insbesondere gegen Hassrede (85 %), Falschinformationen (79 %), manipulative Mechanismen wie endloses Scrollen (41 %), gesundheitsgefährdende Inhalte wie Vapes oder Drogen (72 %).
\“Die Ergebnisse zeigen: Jugendliche sind reflektierter, als ihnen oft unterstellt wird. Sie wünschen sich Schutz, aber keine Symbolpolitik\“, sagt Kristina Oehler, geschäftsführende Gesellschafterin bei ruf Jugendreisen.
Wirtschaftliche Relevanz der Debatte
Eine restriktive Regulierung hätte nicht nur gesellschaftliche, sondern auch wirtschaftliche Auswirkungen. Social Media ist heute ein zentraler Marketing- und Kommunikationskanal für Unternehmen mit junger Zielgruppe.
\“Wer junge Menschen erreichen will, muss ihre Lebensrealität verstehen. Eine pauschale Abschaltung zentraler Kommunikationsräume würde auch Marktmechanismen verändern\“, so Peter Schuto von ruf Jugendreisen.
Die Studie legt nahe: Nachhaltige Antworten liegen in Medienkompetenz, Plattformverantwortung und klaren Regeln – nicht in Verboten, die an der Praxis vorbeigehen.
Über die Studie
ruf Jugendreisen hat 76.464 Jugendliche im Alter zwischen 11 und 18 Jahren zur Teilnahme an der Befragung eingeladen. 1.589 ausgefüllte Fragebögen bilden die Grundlage der Auswertung.Untersucht wurden unter anderem Nutzungsverhalten, Einstellungen zu Regulierungsmaßnahmen sowie das Vertrauen in Informationsquellen und politische Akteure.
Pressekontakt:
ruf Jugendreisen GmbH&Co. KG
Kristina Oehler
Tel.: +49 (0) 521 96 27 607
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Categories: Allgemein
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