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Social Media: Hertha weiblich, Dortmund jung – Bundesliga-Medien-Analyse

 

Die weltweite Auswertung über alle Publikationen zum 31. Spieltag im Zeitraum vom 19. bis 23. April erlaubt verschiedene Rankings. Über alle sozialen und redaktionellen Kanäle zusammengefasst ist Bayern München wieder vorn.

Auch demografische Informationen der User werten die Datenjournalisten von INFOkontor aus, wenn User in ihren Profilen Alter oder Geschlecht zur Veröffentlichung angeben. Das durchschnittliche Verhältnis von Frauen und Männern liegt bei 24% zu 76%; deutlich stärkste Altersgruppe sind die 25- bis 34-Jährigen. Hertha BSC hat mit 32,5 % Frauen den größten Anteil beim Vergleich demografischen Daten, gefolgt von Dortmund, Bayern, Freiburg und Köln. Hamburg ist hier das Schlusslicht: Der Frauen-Anteil der User, die zum HSV posten, publizieren oder sharen, liegt nur bei 19,3 %. Die jüngsten User hat übrigens der BVB, hier ist der Anteil der 13 – 24jährigen mit deutlich über 30 % am größten, danach folgen Bayern, Stuttgart und Bremen.

Influencer-Analyse mit intelligenten Algorithmen

Für die Messung setzt die Kölner Contentagentur INFOkontor ein globales Monitoring-Tool ein. Es erfasst weltweit alle redaktionellen und Social-Media-Publikationen und analysiert diese in Zusammenarbeit mit Business-Analysten von Radiosphere und Talkwalker nach intelligenten Algorithmen, auch Fotos und Logos. Wie einflussreich ein Influencer wirklich ist, bemisst sich nicht dabei nur an der Abonnentenzahl eines Accounts, sondern vor allem am sogenannten Engagement, also der Anzahl der Reaktionen wie Kommentare, Likes oder Shares.

Einflussreichster Influencer ist weiterhin Bayern München, was wohl auch an der enormen Zahl an internationalen Fans liegt. In den TOP-10 sind neben den Bundesliga-Clubs VfB Stuttgart, HSV und Borussia Dortmund die Accounts von redaktionellen Medien und Bloggern zu finden.

Fifa-Worldcup bester Stadion-Influencer

Die Contentagentur INFOkontor wertete auch alle 5.900 Posts aus, die am vergangenen Spieltag direkt im Stadion erstellt worden sind. Hier hat der Instagram-Post aus dem HDI-Stadion vom FifaWorldcup über das 150te Bundesliga-Tor von Robert Lewandowski für Bayern München die meisten Reaktionen ausgelöst.

Mit dem sogenannten „Geofencing“, also dem Erstellen von virtuellen Grenzen und Arealen, haben die Monitoring-Experten die Geo-Koordinaten aller Bundesliga-Stadien auf den Meter genau abgesteckt. Innerhalb dieser Areale wird jede Social-Media-Aktivität von allen Geräten erfasst, auf denen die Standort-Daten freigegeben sind. In der Regel sind dies Smartphones der Besucher im Stadion; es können aber auch die Kameras von Profi-Fotografen sein, die aktuelle Fotos an die Redaktionen überspielen, oder Desktop-Arbeitsplätze im Stadion, zum Beispiel der Social-Media-Manager der Fußballclubs.

Nutzen der Bundesliga-Analyse

Die Analyse liefert wertvolle Infos für Vereine und Werbetreibende rund um die Bundesliga. So lässt sich durch einen genaueren Vergleich der Medienaktivitäten herausfinden, wie sich für die Clubs der Dialog mit den Fans, also quasi die Kundenbindung, optimieren lässt. Dies ist nicht zuletzt entscheidend für den Kartenverkauf und das Merchandising. Werbetreibenden wiederum können mit den Erkenntnissen ihre Kampagnen noch zielgerichteter ausrollen und damit erfolgreicher kommunizieren. Zum Beispiel bei Events durch Live-Kommunikation direkt vor Ort.

Posted by on 26. April 2018.

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Categories: Bilder, Sport, Vermischtes

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