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Sind Intensivnutzer von Social Media einsamer als Wenignutzer-

Jeder achte Deutsche fühlt sich häufig oder ständig einsam, obwohl sie immer jemanden haben, mit dem sie ihre alltäglichen Probleme besprechen können. Knapp die Hälfte gibt an, dass sie andere brauchen, um sich gut zu fühlen. Der Anteil der unter 30-jährigen und der 60 bis 70-jährigen Intensivnutzer von Social-Media-Plattformen ist höher als bei den Wenignutzern ? bei Twitter-Intensivnutzern liegt er bei drei Viertel im Vergleich zu Wenignutzern bei der Hälfte.

Neuere Untersuchungen von Splendid Research zeigen: Mehr als die Hälfte der erwachsenen Einwohner in Deutschland fühlen sich nie (20,6 %) oder selten (35,7 %), ein Drittel manchmal einsam. Dabei zeigt sich ein deutliches Gefälle nach Alter: der Anteil der Befragten unter 40 Jahren, die sich ständig oder häufig einsam fühlen, liegt mehr als doppelt so hoch wie bei den über 50-Jährigen. Ein ähnliches Gefälle zeigt sich auch beim Einkommen der Befragten: Je höher das Einkommen ist, umso niedriger ist der Anteil derer, die sich ständig oder häufig einsam fühlen. Vor allem der Anteil von einem Fünftel bei introvertierten Menschen ist ständig oder häufig einsam, während die   Extrovertierten mit einem Anteil von 5,7 % in dieser Gruppe vertreten sind. Insgesamt bewerten sowohl Frauen als Männer ihre Einsamkeit in gleicher Weise.

siehe Abbildung 1: Wie oft fühlen sie sich einsam?

Als Gründe geben mehr als die Hälfte die gegenwärtigen Lebensumstände (Arbeitsüberlastung, gerade umgezogen, Erkranken oder Trennung) an, knapp die Hälfte führt dies auf eine spontane Stimmung zurück. Mehr als ein Viertel sieht den Grund in der Zunahme der unpersönlichen Kommunikation. Durch die Kommunikation mithilfe von E-Mails und Smartphones (WhatsApp, SMS) oder durch die Umstellung auf Onlineshopping gehen sehr viele Kontakte verloren.

siehe Abbildung 2: Gründe für die Einsamkeit

Dies wird durch die Untersuchung der Beziehung von Einsamkeitsgefühl und Nutzung sozialer Medien unterstrichen. Der Anteil der Teilnehmer, die sich einsam fühlen (unter 40 und über 60 Jahren), welche die sozialen Medien intensiv nutzen, ist deutlich höher als bei denen, die diese seltener nutzen.  Vor allem die Intensivnutzer von YouTube, Instagram und Twitter fühlen sich häufiger einsamer als Wenignutzer dieser Medien. Bei den 40 bis 59-Jährigen zeigen sich keine deutlichen Unterschiede.

siehe Abbildung 3: Einsamkeit und Social Media Nutzung

Während 40,2 % angeben, dass es ihnen leicht fällt Freunde zu finden, beklagen etwa ein Viertel die Schwierigkeit, neue Freunde zu finden. Teilnehmer mit einem Einkommen unter 1.500 ? haben deutlich mehr Probleme, neue Freunde zu finden; im Vergleich zu Beziehern von Einkommen über 4.000 ? ist der Anteil mehr als doppelt so hoch, nämlich bei über 30 %.

Trotz dieser Schwierigkeiten gibt ein Anteil von knapp 60 % dieser Gruppe der ständig oder häufig Einsamen an, immer jemanden zu haben, mit dem sie ihr aktuelles tägliches Problem besprechen können, während dieser Anteil bei allen Teilnehmern bei drei Viertel liegt.

Eine gute Möglichkeit zur Kontaktaufnahme sind Haustiere, vor allem der Besitz eines Hundes. Viele Magazine empfehlen Singles die Anschaffung eines Hundes, um mit anderen Hundebesitzern in Kontakt zu kommen.

Eine gute Möglichkeit der Kontaktaufnahme und -pflege nicht nur online, sondern auch persönlich im eigenen Viertel, bietet die Mitgliedschaft im Happy-Pet.Club.

Der Happy-Pet.Club ist ein kostenloses Portal für Haustierbesitzer, das sowohl die Kommunikation mit anderen Haustierbesitzern ermöglicht als auch Informationen zu Haustieren und Dienstleistern zur Verfügung stellt. Im Happy-Pet.Club treffen sich Haustierhalter, schließen Freundschaften, teilen wertvolle Erfahrungen und finden Rat und Hilfe. Lokal, überregional und online ? und alles unter einem Dach.

Jedes Mitglied ist anhand seiner Postleitzahl zusätzlich einer lokalen Gruppe zugeordnet, um mit Gleichgesinnten im Ortsteil zu chatten oder sich zu verabreden. Die Mitglieder warnen sich im Netzwerk untereinander vor Gefahren wie z.B. ausgelegten Giftködern. Zudem können sich auf lokaler Ebene alle Mitglieder über entlaufende oder gefundene Tiere informieren und sich gegenseitig helfen.

Durch die lokale Verankerung treffen sich die Mitglieder, schließen Freundschaften, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig. Das gemeinsame Interesse am Haustier hilft schnell auch außerhalb des Internets in Kontakt zu kommen.

 

Die Happy-Pet.Club GmbH Co. KG betreibt das Haustierportal Happy-Pet.Club. Es unterstützt Haustierbesitzer im deutschsprachigen Raum mit einem Online-Netzwerk, Magazin, Dienstleisterverzeichnis und den Kleinanzeigen. Weitere Services für Haustiere und Haustierbesitzer sind bereits geplant. Alle Services sind für die Haustierbesitzer kostenlos. Eine Zusammenarbeit mit wichtigen Tierschutzorganisationen und örtlichen Tierheimen ist geplant.

Posted by on 27. Februar 2019.

Categories: Telekommunikation

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