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Sicherheit im Straßenverkehr dank Sehtest

Für Autofahrer ist es unerlässlich, gut sehen zu können, um sich im Straßenverkehr sicher zu bewegen. Deshalb müssen Fahranfänger bei dem obligatorischen Führerschein-Sehtest eine entsprechende Sehleistung von mindestens 70 Prozent vorweisen. Ältere Autofahrer müssen das nicht. \“Die ideale Brille zum Autofahren zeichnet sich dadurch aus, dass die Gläser nicht zu klein sind und der Fassungsrand nicht zu kräftig ist\“, sagt Klara Ermeding von Optik Sehgenuss, einem der führenden Augenoptiker (www.sehgenuss.de) mit zwei Filialen in Mönchengladbach (Albertusstraße) und Rheydt (Hauptstraße) sowie einem Hörgeräteakustiker (Bismarckstraße). Das seit 1897 bestehende, traditionsreiche Geschäft ist auf Brillen, Kontaktlinsen und vergrößernde Sehhilfen spezialisiert. Mit einigen Extras lassen sich zudem Komfort und Sicherheit weiter steigern. \“Aber Vorsicht: Wer gemäß Führerschein beim Autofahren eine Brille tragen muss, muss mit ernsten Konsequenzen rechnen, wenn er ohne sie angehalten oder in einen Unfall verwickelt wird.\“

Augenoptikermeister Erich Ermeding betont: \“Das Auge ist das wichtigste Sinnesorgan des Autofahrers. Rund 90 Prozent aller Informationen während einer Fahrt nehmen wir über unsere Augen auf. Das heißt aber auch: Nur wer gut sieht, kann schnell reagieren. Manchmal hängt es von Sekundenbruchteilen ab, ob man rechtzeitig vor einem Hindernis zum Stehen kommt oder einem Fußgänger ausweichen kann. Undeutliches oder schlechtes Sehen verlängert dagegen die Reaktionszeit erheblich.\“ Mit zunehmendem Alter kann sich zudem das Sehvermögen schleichend verschlechtern. Doch viele Autofahrer setzen sich trotzdem hinters Steuer – und gefährden damit nicht nur die eigene Sicherheit, sondern auch die der anderen Verkehrsteilnehmer.

Gerade die Generation 50+ sorgt sich in Befragungen regelmäßig um die eigene Sehleistung. Dabei dürfte statistisch gesehen – ohne dass sie es bemerkt hätten – rund ein Drittel aller Autofahrer den Führerschein-Sehtest nicht bestehen.

\“Während für Fahranfänger ein Sehtest vorgeschrieben ist, sind spätere Checks keine Pflicht mehr. Wer dann nicht aus eigenem Antrieb zum Augenarzt oder Optiker geht, fällt nicht weiter auf – bis ein Unfall passiert\“, warnt Ermeding. Der Grund für die Verschlechterung der Sehschärfe bei älteren Autofahrern sei biologischer Natur: Wie andere Organe sind auch die Augen von altersbedingen Veränderungen betroffen. Chronisch-degenerative Erkrankungen wie Glaukom, Katarakt oder eine Makuladegeneration treten weitaus häufiger als bei jüngeren Menschen auf. In vielen Fällen bemerken auch die Fahrer selbst nicht, dass sich ihre Sicht im Lauf der Jahre und Jahrzehnte allmählich verschlechtert hat.

Dabei kann man durch die Beantwortung von ein paar einfachen Fragen selbst überprüfen, ob man noch gut genug sehen kann: Tauchen andere Autos an einer Kreuzung wie aus dem Nichts auf? Sind beim Überholen auf der Landstraße entgegenkommende Autos näher, als man denkt? Fühlen sich andere Verkehrsteilnehmer in der Stadt auffällig oft gestört? Bekommt man Kopfschmerzen durch längere Autofahrten? Sind Nachtfahrten anstrengender als früher? Wer eine dieser Fragen mit \“ja\“ beantworten kann, sollte beim Augenoptiker einen Sehtest machen.

Gängige Sehfehler wie Kurz- oder Weitsichtigkeit oder auch eine Hornhautkrümmung lassen sich gut mit Brillen ausgleichen. Dann ist auch eine Fehlsichtigkeit kein gravierender Nachteil mehr. Der Autofahrer kann mit einer Brille wie normalsichtige Menschen am Straßenverkehr teilnehmen. Manche Extras erhöhen nicht nur den Komfort, sondern verbessern zugleich das Sehvermögen in bestimmten Situationen. Bei tiefstehender Sonne ist eine Sonnenbrille in der entsprechenden Sehstärke empfehlenswert.

\“Da sich die Sehkraft schleichend verändern kann, empfiehlt sich – wie beim Auto – jedes Jahr ein Sicherheitscheck beim Optiker\“, sagt Erich Ermeding. Die Deutsche Verkehrswacht legt dies insbesondere Autofahrern ab 60 Jahre nahe, aber auch jüngere Autofahrer sollten ruhig regelmäßig ihre Sehleistung ihrer Augen überprüfen lassen. Vorgeschrieben sind solche Untersuchungen nur für Berufskraftfahrer, bei allen anderen liegt die Überprüfung in der eigenen Verantwortung.

Posted by on 31. Januar 2020.

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Categories: Gesundheit & Medizin

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