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Sechste Regenzeit ohne Regen: 500.000 Kinder in Angola von Hunger bedroht

Die schwerste Dürre seit 20 Jahren im Süden Angolas
bedroht das Leben von Hunderttausenden Kindern. Dies teilt die
Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer mit. Insgesamt seien 2,3 Millionen
Menschen gefährdet, darunter fast 500.000 Kinder unter fünf Jahren.
Für sie ist die Situation besonders gefährlich, da schon jetzt
Tausende Kinder an schwerer Unterernährung litten.

Afonso Castro, Leiter der SOS-Kinderdörfer in Angola, geht davon
aus, dass sich die Lage in den kommenden Monaten weiter zuspitzen
wird: \“Die Regenzeit ist soeben zu Ende gegangen – ohne nennenswerten
Regen.\“ Normalerweise sorgten ausgiebige Niederschläge zwischen
Oktober und April für eine ausreichende Bewässerung des Landes. Diese
seien nun im sechsten Jahr hintereinander ausgeblieben. Inzwischen
seien zahlreiche Brunnen versiegt. Die Menschen müssten lange Wege
auf sich nehmen, um an Trinkwasser zu kommen oder ihre Tiere zu
versorgen. Zahlreiche Felder seien verdorrt und Kühe verendet. Vielen
Menschen werde die Lebensgrundlage entzogen. \“Es ist zu befürchten,
dass viele im Süden des Landes bald gar nichts mehr zu essen und zu
trinken haben oder Krankheiten durch verunreinigtes Wasser bekommen\“,
erklärt Castro.

Pressekontakt:
Louay Yassin
Pressesprecher
SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 089/179 14-259
E-Mail: louay.yassin@sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de

Original-Content von: SOS-Kinderdörfer weltweit, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 22. Mai 2019.

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