iinews – Der mobile Newsdienst



« | »

Schutz vor einer Radikalisierung von Jugendlichen / IB an 40 von 167 Standorten des Bundesvorhabens \“Jugendsozialarbeit an Schulen\“ / Zuschlag für trägerübergreifende Fachstelle in Berlin

Religiös begründeter Extremismus findet
nach Angabe des Bundesfamilienministerums in Deutschland unter jungen
Menschen immer mehr Anhänger. Nicht nur Jugendliche mit
Migrationshintergrund fühlen sich von diesen Ideologien, dem
versprochenen Gemeinschaftsgefühlt und dem Lebensstil angezogen. Um
junge Menschen vor einer Radikalisierung zu schützen, hat das
Ministerium Anfang März das Programm \“Jugendsozialarbeit an Schulen\“
gestartet.

Der Internationale Bund ist bereits seit vielen Jahren mit
zahlreichen Aktionen und Projekten in der Extremismusprävention
aktiv. Dazu zählt unter anderem die Kampagne \“Schwarz-Rot-Bunt. IB
für Demokratie und Akzeptanz\“, die vor rund 15 Jahren gestartet
worden ist. Außerdem ist der IB einer der großen Träger im Bereich
der Jugendmigrationsdienste.

Seit dem 1. März ist der IB dank seines Ansehens im Bereich der
Migrationsarbeit und Extremismusprävention an 40 von 167 Standorten
des neuen Bundesvorhabens \“Jugendsozialarbeit an Schulen\“ vertreten.
Aktuell läuft noch die Vorbereitungsphase, in der die Standorte auf
ausgewählte Schulen zugehen und gemeinsam an einem Präventionskonzept
arbeiten. Ab dem kommenden Schuljahr beginnt die intensive
Präventionsarbeit mittels Gruppenangeboten und Workshops. Unterstützt
werden die Standorte dabei durch Partner der politischen Bildung. Der
IB betreibt auch die trägerübergreifende Fachstelle mit Sitz in
Berlin. Aufgabe ist der Aufbau und die Umsetzung des Projekts.

Die Jugendmigrationsdienste des IB sind fachlich erfahren und
bestens in den jeweiligen Regionen vernetzt. Sie werden ihre
Kooperationen etwa mit der Schulsozialarbeit, der Politischen Bildung
oder der Streetwork nutzen, um die in sie gesetzte Erwartung bei der
Präventionsarbeit zu erfüllen. So trägt der IB direkt und indirekt
zur Förderung von Demokratie und Zivilgesellschaft bei. \“Das in uns
gesetzte Vertrauen ist ein Beleg für die große Anerkennung unserer
Arbeit in der Vergangenheit\“, sagt der IB-Vorstandsvorsitzende Thiemo
Fojkar. \“Seit Gründung des IB im Jahr 1949 war es immer unser Ziel,
Menschen bei der Eingliederung in die Gesellschaft zu unterstützen
und ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Wir haben so zur
Stabilität und zum friedlichen Miteinander von Menschen aus
verschiedenen Kulturkreisen beigetragen. Ich bin überzeugt davon,
dass uns das auch im Rahmen dieses Programmes gelingen wird\“, so
Fojkar.

Pressekontakt:
Internationaler Bund
Unternehmenskommunikation
Dirk Altbürger
Valentin-Senger-Str. 5
60389 Frankfurt/Main
Tel. 069 94545112
dirk.altbuerger@internationaler-bund.de

Original-Content von: Internationaler Bund, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 28. März 2018.

Tags: , , , ,

Categories: Vermischtes

0 Responses

You must be logged in to post a comment.

« | »




Neueste Beiträge


Seiten