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Schon wieder krank? Häufige Infekte können auch auf einen Antikörpermangel hinweisen

 


Der Winter ist längst vorbei und die Frühlingssonne lässt
inzwischen alles blühen – trotzdem schleppen sich einige Menschen
schon wieder mit einem hartnäckigen Infekt herum. Eine gehäufte
Anzahl von Infekten kann auch ein Hinweis auf einen angeborenen
Antikörpermangel sein. Obwohl weltweit ca. 6 Mio Menschen davon
betroffen sind, wird diese Erkrankung in der Praxis häufig übersehen
und es vergehen oft mehrere Jahre bis zur richtigen Diagnose. Die
Patienten haben dann schon einen langen Leidensweg hinter sich. Dies
kann lebensbedrohlich sein, etwa wenn es sich um schwere Infektionen
handelt, oder Langzeitschäden die Folge sind. Wer besonders anfällig
ist und mehrmals im Jahr Lungen- oder Mittelohrentzündungen mit
schweren Verläufen durchmacht, ohne dass Antibiotika eine Wirkung
zeigen, sollte seinen Hausarzt zur Abklärung aufsuchen. Das große
Blutbild und die Bestimmung der Immunglobulin (Ig)-Hauptklassen wird
hier dann Klarheit bringen. Ein Antikörpermangel kann heute
(vorwiegend mit einer Ig-Therapie) gut behandelt werden und
Betroffene können damit ein weitgehend normales Leben führen.

Früherkennung ist wichtig, denn schon Kinder sind betroffen

Babys verlieren im ersten Lebensjahr ihren Nestschutz und müssen
sich ab dann mit allen möglichen Infektionserregern aus der Umgebung
auseinandersetzen. Bei einem gesunden Kind entwickelt sich das
Immunsystem mit jedem Infekt weiter. Die körpereigene Abwehr wird
gestärkt und Krankheitserreger bestmöglich abgewehrt. Bis zu 12
Infektionen der oberen Atemwege jährlich sind bei Kleinkindern in den
ersten beiden Lebensjahren noch normal. Ab wann sollte man aber bei
schweren Lungen-, Mittelohr- oder Nasennebenhöhlenentzündungen an
einen angeborenen Immundefekt denken? Anlässlich des Tages der
Immunologie am 29. April 2019 informiert das pharmazeutische
Unternehmen Shire Deutschland GmbH, jetzt Teil der Takeda Group,
Berlin, darüber, dass eine gehäufte Anzahl von Infekten auch ein
Hinweis auf einen angeborenen Antikörpermangel sein kann. Die dsai,
Patientenorganisation für angeborene Immundefekte e.V. hat
entsprechende Warnzeichen für Kinder und Erwachsene zur Abgrenzung
veröffentlicht:

Warnzeichen für einen angeborenen Immundefekt bei Kindern

Wenn Kinder zwei oder mehr dieser Anzeichen aufweisen, sollte eine
Abklärung beim Kinderarzt erfolgen:

– Mehr als zwei Lungenentzündungen pro Jahr
– Mehr als zwei schwere Nasennebenhöhlenentzündungen im Jahr
– Mehr als acht neue Mittelohrentzündungen im Jahr
– Knochenmark- und Hirnhautentzündungen oder schwere Infektionen
– Dauerhafter Pilzbefall im Mund oder anderswo nach dem ersten
Lebensjahr
– Erkrankungen durch normalerweise ungefährliche Bakterien
– Wiederkehrende tiefe Haut- oder Organabszess
– Unklare chronische Rötungen bei Säuglingen an Händen und Füßen
– Mehr als zwei Monate Antibiotikatherapie ohne Wirkung
– Komplikationen bei Impfungen mit Lebendimpfstoffen
– Geringes Wachstum, geringes Körpergewicht
– Angeborener Immundefekt in der Familie

Warnzeichen für einen angeborenen Immundefekt bei Erwachsenen

Wenn zwei oder mehr Anzeichen auftreten, sollte eine Abklärung
beim Hausarzt erfolgen:

– Vier oder mehr Infektionen innerhalb eines Jahres, die mit
Antibiotika behandelt werden mussten
– Wiederkehrende Infektionen oder eine Infektion mit dem Bedarf einer
verlängerten Antibiotikatherapie
– Zwei oder mehr schwere bakterielle Infektionen
– Zwei oder mehr radiologisch nachgewiesene Lungenentzündungen
innerhalb von drei Jahren
– Infektionen mit ungewöhnlicher Lokalisation oder mit ungewöhnlichem
Erreger
– Angeborener Immundefekt in der Familie

Quelle: dsai

Ein Beispiel für den Leidensweg einer Patientin, die 35 Jahre auf
ihre Diagnose warten musste und die heute unter der
Immunglobulin-Therapie ein weitgehend normales Leben führen kann,
steht im Anhang als Video zur Verfügung.

©Shire Deutschland GmbH, jetzt Teil der Takeda Group

Nähere Informationen finden Sie hier:
www.dsai.com
www.immundefekt.com

Über Immunglobuline

Immunglobuline sorgen im Körper dafür, dass Krankheitserreger wie
Bakterien, Viren und Pilze bekämpft werden können. Sind diese
Immunglobuline nicht in ausreichendem Maße vorhanden, so kann es zu
schweren, nicht beherrschbaren Infektionen kommen. Hierfür steht eine
Infusionstherapie zur Verfügung, die dafür sorgt , dass sich wieder
genügend Antikörper im Blut befinden, um den Körper effektiv vor
Krankheitserregern zu schützen.

Über die Shire Deutschland GmbH, jetzt Teil der Takeda Group

Takeda ist ein forschungsgetriebenes, wertebasiertes und global
führendes biopharmazeutisches Unternehmen mit Hauptsitz in Japan. Als
größter japanischer Arzneimittelhersteller engagiert sich Takeda in
80 Ländern und Regionen weltweit dafür, Patienten mit wegweisenden
medizinischen Innovationen eine bessere Gesundheit und eine schönere
Zukunft zu ermöglichen. Takeda fokussiert seine Forschung auf die
Therapiegebiete Onkologie, Gastroenterologie, Erkrankungen des
zentralen Nervensystems und Seltene Erkrankungen – sowohl in eigenen
Zentren als auch gemeinsamen mit externen Experten. Außerdem
investiert Takeda zielgerichtet in Forschungsaktivitäten in den
Bereichen Plasmabasierte Therapien und Impfstoffe, um eine noch
stabilere und vielfältigere Pipeline aufzubauen. Dabei steht der
Patient mit seinen Bedürfnissen jederzeit im Mittelpunkt: Unsere
Mitarbeiter engagieren sich täglich dafür, die Lebensqualität von
Patienten weltweit zu verbessern und die Zusammenarbeit mit Partnern
im Gesundheitswesen voranzutreiben.

Die Shire Deutschland GmbH, seit dem 8. Januar 2019 Teil der
Takeda Group, und die Takeda Pharma Vertrieb GmbH & Co. KG, ergänzt
durch weitere administrative Funktionen in Konstanz, steuern von
Berlin aus die gesamten Takeda Aktivitäten für den deutschen Markt.
Als Teil eines globalen Produktionsnetzwerkes betreibt Takeda in
Deutschland Produktionsstätten im brandenburgischen Oranienburg sowie
in Singen. Insgesamt sind mehr als 2.300 Mitarbeiter für Takeda in
Deutschland tätig. Besuchen Sie uns im Internet: www.shire.de und
www.takeda.de; Datenschutzhinweis:
www.shire.de/impressum/privacy-notice und www.takeda.de/privacy

Pressekontakt:
Shire Deutschland GmbH
Shire ist jetzt ein Teil von Takeda
Unternehmenskommunikation
Nina von Reden Senior-PR-Beraterin
Mobil: +49 172 633 17 53
Tel.: +49 30 206 582 260
nina.vonreden@takeda.com

Journalistenservice
Martina Volkmann
Eickhoff Kommunikation
Senior-PR-Beraterin
Tel:0221/995951-90
volkmann@eickhoff-kommunikation.de

Original-Content von: Shire Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 26. April 2019.

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Categories: Bilder, Gesundheit & Medizin

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