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Schüleraustausch USA und weltweit: Wie viel Geld müssen Austauschschüler für die Gastfamilie einplanen?

 

Das Auslandsjahr an einer staatlichen High School in den USA ist der Klassiker des Schüleraustausches. Die meisten Gastschüler wohnen und leben in einer Gastfamilie. Bei dem „USA Classic“-Programm bekommt die Gastfamilie kein Geld. Das ist bei vielen anderen Austausch-Programmen anders. Außerdem kann die Unterbringung auch im USA Classic-Programm sehr unterschiedlich sein. Was bedeutet das für die Kosten des Auslandsjahres? Die Stiftung Völkerverständigung hat zusammengestellt, was für die Planung des Auslandsjahres wichtig ist.
Gastfamilien für den Schüleraustausch USA an einer staatlichen High School. Hier dürfen die Gastfamilien für die Unterbringung der Gastschüler kein Geld annehmen. Das resultiert aus den Anfängen des Schüleraustausches und dem Gedanken, dass die Austauschschüler „Gäste“ der Schule und der Familien sind. Für die Kosten des Auslandsjahres gibt es dann aber Unterschiede, weil die kostenfreie Unterbringung nicht alles enthalten muss, was deutsche Schüler gewohnt sind: Das betrifft einmal die Lebensmittel. So ist die Gastfamilie weder verpflichtet, besondere Wünsche der Gastschüler zu erfüllen, noch ist es überall üblich, dass die Gäste jederzeit und unbegrenzt Zugang zu Lebensmitteln haben. Dasselbe gilt für die Verpflegung in der Schule: Die Gastfamilie muss nicht dafür sorgen, dass die Schüler dort etwas zu essen bekommen. Der freie Zugang zu Medien, insbesondere zum Internet, ist auch nicht unbedingt gegeben; das hat oft auch inhaltliche Gründe, weil die Familien dies begrenzen wollen. Im Ergebnis kann sich das stark auf die Kosten des Schüleraustausches auswirke, wenn die Schüler vor Ort Lebensmittel oder von ihrem Taschengeld bestreiten müssen.
Gastfamilien für den Schüleraustausch an staatlichen High Schools außerhalb der USA. Außerhalb der USA gibt es keine gesetzlichen Regelungen, ob die Gastfamilien Geld nehmen dürfen. Daher sind die Bedingungen hier sehr unterschiedlich. Das reicht von einer kleinen Aufwandsentschädigung bis zu monatlichen Beträgen von 300 Euro und mehr. Dafür ist wichtig zu wissen, was genau damit abgedeckt ist und ob diese Kosten im Programmpreis enthalten sind, weil die Bezahlung der Gastfamilien über die Austausch-Organisation erfolgt.
Gastfamilien für den Schüleraustausch an privaten High Schools. Private Schulen sorgen in der Regel dafür, dass eine Unterbringung in der Nähe erfolgt, ob in einem Internat an der Schule oder in einer Gastfamilie. Hier ist es üblich, dass die Kosten an die Gastschüler berechnet werden. Das ist dann ein Teil des Programmpreises. Für die Gesamtkosten des Auslandsjahres ist auch hier wichtig zu wissen, was in den Kosten genau enthalten ist. Denn alle weiteren Kosten müssen die Schüler dann vor Ort aus ihrem Taschengeld bezahlen.
Gastfamilien mit der Austausch-Organisation für das Auslandsjahr finden. Die Austausch-Organisation übernimmt die Auswahl der Schule und der Gastfamilie. Daher sollte man die Auswahl der Organisation systematisch angehen und zuerst mit der Schule die Rahmenbedingungen klären und überlegen, was für das Auslandsjahr wichtig ist. Dann sollte man darauf achten, nur Anbieter in den Blick zu nehmen, die seriös und leistungsfähig sind. Im Internet gibt es eine gute Übersicht in der Anbietersuche auf dem Schüleraustausch-Portal (schueleraustausch-portal.de/organisationen). Zum Schluss kommt das persönliche Gespräch mit den Austausch-Organisationen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen – die deutschen Schüleraustausch-Messen – der Stiftung Völkerverständigung, die nur qualifizierte Anbieter zulässt. Orte und Termine: aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei.

Posted by on 19. Oktober 2018.

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Categories: Bilder, Vermischtes

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