IINews



« | »

Santayana-Preis für Geschichtsvergessenheit 2025

Der Santayana-Preis für Geschichtsvergessenheit geht für das Jahr 2025 an Bischof Georg Bätzing und den Synodalen Ausschuss der Deutschen Bischofskonferenz. Die Durchsetzung der Regenbogenideologie durch die synodalen Hintertür erfolgt inzwischen nicht mehr im Rahmen des Normalen.
Nachdem zwei Glaubenskämpfer aus unseren Reihen in einem Regenbogen„gottesdienst“ am 23. Juli 2025 dem sprichwörtlichen Rad in die Speichen gefallen sind, fragte sich der verantwortliche Pfarrer Axel Schwaigert merklich irritiert: „Das sind viele junge Menschen. Was ist da schiefgelaufen? Wo haben wir die verloren“ (Stuttgarter Zeitung vom 24. Juli 2025).
Nur zwei Monate später veröffentlichte die Diözese Rottenburg-Stuttgart ein „sexualpädagogisches Konzept“ für den Katholischen Kindergarten in Schwäbisch Hall, das bei Eltern Entsetzen und Empörung hervorrief. Darin wurde bestimmt:
„Wenn die pädagogischen Fachkräfte – z.B. wegen Personalmangel – nicht in der Lage sind, die Einhaltung dieser wichtigen Regeln zu gewährleisten, gelten erweiterte Beschränkungen, wie z.B. dass sich die Kinder bei Doktorspielen nicht nackt ausziehen dürfen.“ Außerdem könnten sich „zwei oder mehrere Kinder“ zu Doktorspielen in der Puppenecke, dem Nebenraum oder den sanitären Anlagen treffen.
Dieses entartete Konzept eines„katholischen“ Kindergartens, veröffentlicht auf einer „katholischen“ Diözesanseite, enthüllt die wirklichen Ziele der synodalen Umtriebe. Denn schon die 4. Synodalversammlung vom 08.–10. September 2022 forderte die „Veränderung der Lehre und der Praxis derKirche im Umgang mit menschlicher Sexualität“.
Im Faschismus wurden Glaubenskämpfer für ihr Festhalten an der katholischen Ehemoral zu Märtyrern: Der österreichische Priester Otto Neururer wurde in Dachau gefoltert und umgebracht, weil er einem katholischen Mädchen von der Zivilehe mit einem geschiedenen Nationalsozialisten abgeraten hatte. Ebenfalls in Dachaumusste Pfarrer Georg Häfner verhungern, nachdem er ein wiederverheiratetes Parteimitglied zur Umkehr und Auflösung seiner Zweitehe bewogen hatte. Und der neuguineische Laienkatechet Peter To Rot wurde von der faschistischen Besatzungsbehörde aus Japan vergiftet und zu Tode gefoltert, nachdem er einem einheimischen Kollaborateur eine Wiederheirat untersagt hatte.
Der synodale Ausschuss hingegen hat mit ein paar frommen Floskeln die Kirchenlehre und das Kindeswohl an den Strom der Zeit verraten. In seinem Denunziationsschreiben gegen Pfarrer Häfner hatte der verantwortliche NSDAP-Ortsgruppenleiter getönt, die Eheschließung gehe „den Pfaffen einen Dreck an“ (Theologisches 4/1990, Spalte 178). Diese„Argumentation“ deckt sich in einem erschreckenden Ausmaß mit dem synodalen Schrei nach noch mehr Trennung von Kirche und Staat.

Posted by on 31. Januar 2026.

Tags:

Categories: Allgemein

No Responses Yet

You must be logged in to post a comment.

« | »




Neueste Beiträge


Seiten



fabino - News von Erzeugern und Herstellern von Lebensmitteln, Getränken und Zutaten