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Saarbrücker Zeitung: Mehr als 2000 Blockierer von Rettungsgassen bestraft

Im vergangenen Jahr wurden rund 2400
Verkehrsteilnehmer bestraft, weil sie bei einem Stau keine
Rettungsgasse gebildet haben. Wie die \“Saarbrücker Zeitung\“
(Donnerstagausgabe) berichtet, geht dies aus der Antwort des
Justizministeriums auf eine Anfrage der FDP hervor.

Demnach behinderten oder gefährdeten gut 700 Autofahrer direkt
Rettungskräfte mit Blaulicht und Einsatzhorn auf dem Weg zur
Unfallstelle, weil sie nicht sofort die Bahn freimachten. Seit Ende
2017 gelten deutlich härtere Strafen für das Nichtbilden einer
Rettungsgasse. So wurde der Regelsatz von 20 auf 200 Euro Bußgeld
erhöht. Auch Punkte in Flensburg gibt es. Dadurch wird die Zahl der
Delikte neuerdings beim Kraftfahrtbundesamt erfasst.

FDP-Verkehrsexperte Christian Jung sagte der \“Saarbrücker
Zeitung\“, die Erhebung belege, dass der Handlungsdruck nach wie vor
groß ist. \“Auch bei der Aufklärung der Bürger\“, so Jung. Die
Kontrolldichte müsse weiter erhöht werden. Jung forderte zudem,
Rettungswagen und Feuerwehren mit moderner Videotechnik auszurüsten,
damit Ermittlungsbeamte dann auf das Material zurückgreifen könnten.

Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/226 20 230

Original-Content von: Saarbrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 28. März 2019.

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Categories: Politik & Gesellschaft

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