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Saarbrücker Zeitung: Kopfhörerverbot für Radfahrer soll Unfallzahlen reduzieren

Angesichts der hohen Zahl von Fahrradunfällen
in Deutschland macht sich die FDP für ein Kopfhörerverbot beim
Radfahren stark. Verkehrsexperte Oliver Luksic sagte der \“Saarbrücker
Zeitung\“ (Montag): \“Lautes Musikhören mit Kopfhörern auf dem Fahrrad
führt zu verminderter Wahrnehmungsfähigkeit des Straßenverkehrs.\“ Die
aktuelle Bußgeldregelung in Höhe von zehn Euro für das Nichthören von
Martinshörnern \“dient wohl kaum als Abschreckung\“.

Luksic verwies auf Frankreich. Wer dort mit Kopfhörern erwischt
werde, müsse mit einer Strafe zwischen 135 und 375 Euro rechnen.
\“Eine explizite Regulierung in der Straßenverkehrsordnung sollte auch
hierzulande kein Tabu mehr sein. Das Problem ist allgegenwärtig und
wird sich sonst eher weiter verstärken\“, so Luksic.

Im letzten Jahr wurden laut Statistischem Bundesamt rund 80.000
Radfahrer bei Unfällen verletzt, 382 kamen ums Leben. Die Zahl der
tödlich verunglückten Radler ist seit Jahren nahezu konstant.
CDU-Experte Gero Storjohann sagte hingegen der Zeitung, eine
pauschales Verbot sei nicht sinnvoll. Stattdessen müsse durch
gezielte Aufklärungskampagnen die Regelakzeptanz verbessert werden.

Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/226 20 230

Original-Content von: Saarbrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 23. Juli 2018.

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Categories: Politik & Gesellschaft

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