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Russische Eisenbahnen stellen bei PRO//Motion.EXPO selbstfahrenden Lastotschka-Zug vor

Maxim Akimow,
Vize-Ministerpräsident der Russischen Föderation, und Oleg
Belosjorow, Vorsitzender der Russischen Eisenbahnen (RZD), begaben
sich am 28. August anlässlich des International Railway Salon bei der
PRO//Motion.EXPO auf eine Testfahrt an Bord der Lastotschka, dem
ersten russischen selbstfahrenden Elektrotriebwagenzug, der auf dem
Versuchsring in Schtscherbinka fuhr.

\“Unser Erlebnis stellt einen bedeutenden technischen Durchbruch
dar, der unseren Ingenieuren in Zusammenarbeit der Russischen
Eisenbahnen mit verschiedenen Partnern in unseren technischen Zentren
gelang\“, sagt Akimow.

\“Für die Russischen Eisenbahnen ist es ein Tag für die
Geschichtsbücher. Wir stehen kurz vor der Perfektionierung der
autonomen Technik. Ich möchte allen unseren Entwicklern danken, denn
wir haben ausschließlich russische Systeme eingesetzt. Darüber hinaus
kann ich bekanntgeben, dass wir in der Entwicklung ein Jahr vor
unseren Kollegen im Ausland liegen. Die Russischen Eisenbahnen haben
sich den autonomen Fahrbetrieb vor allem deswegen als Ziel gesetzt,
weil wir dadurch die Sicherheit und Zuverlässigkeit des
Transportwesens, insbesondere für die Reisenden steigern können\“,
sagt Belosjorow.

Belosjorow unterstreicht, dass die Lokführer sich in keiner Weise
Gedanken über die Streichung ihrer Arbeitsplätze machen sollten:

\“Ihr Verantwortungsbereich wird sich wandeln, aber die Systeme
werden weiterhin von Menschen überwacht. Wir werden uns alle
gemeinsam verändern.\“

Um die Fahrt im automatischen Modus zu ermöglichen, wurden
besondere Geräte in die Lastotschka installiert, die ihre
Positionierung in der Eisenbahninfrastruktur, die Kommunikation mit
der Bahnverkehrszentrale und die Erkennung von Streckenbehinderungen
gewährleisten. Der Zug ist in der Lage, im autonomen Modus den
Fahrplan einzuhalten und automatisch zu bremsen, sollten
Behinderungen erkannt worden sein.

Die ES2G Lastotschka ist ein selbstfahrender Elektrotriebwagenzug,
der von der Lokkabine durch einen Lokführer oder über einen Bediener
in der Bahnverkehrszentrale automatisch gesteuert werden kann. Die
Verkehrszentrale ist so konzipiert, dass sie selbstfahrende Züge
betreiben und Entscheidungen in Notfällen treffen kann. Bei Bedarf
kann der Bediener beispielsweise die automatische Steuerung des Zugs
aufheben und die Fahrt ferngesteuert kontrollieren.

Die Russischen Eisenbahnen entwickeln selbstfahrende Zugsysteme in
unterschiedlichen Infrastrukturwerken. Zu diesem Zweck werden die
Schienenfahrzeuge, die Infrastruktur der Bahnhöfe und die technischen
Einrichtungen nach und nach mit besonderen Geräten zur
Fernüberwachung und ferngesteuerten Verkehrskontrolle ausgestattet.
Im kommenden Jahr sind eine Reihe von Tests des automatischen Modus
unter Überwachung durch die Lokführer geplant.

Unter der Voraussetzung, dass die entsprechenden Gesetze
verabschiedet werden, soll zukünftig selbstfahrende Technik für den
Personenzugverkehr auf Bahnstrecken mit hohem Passagieraufkommen und
kurzen Umsteigezeiten (wie beispielsweise auf der Moskauer Kreisbahn)
sowie in Güterbahnhöfen (Rangierlokomotiven) eingeführt werden.

Pressekontakt:
Unternehmenskommunikationsabteilung
ps@css-rzd.ru
Tel: +7(499) 262-66-70

Original-Content von: JSC Russian Railways (RZD), übermittelt durch news aktuell

Posted by on 29. August 2019.

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Categories: Computer, Vermischtes

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