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Röchling unverändert auf Wachstumskurs (FOTO)

– 2016 mit hervorragender Entwicklung und neuen Bestmarken
– Unternehmensbereich Industrie: Stabile Entwicklung fortgesetzt
– Unternehmensbereich Automobil: Hohe Investitionen für weiteres
Wachstum
– Unternehmensbereich Medizin: Ausweitung des Produktportfolios

Die Röchling SE & Co. KG (Mannheim) hat ihren Erfolgskurs im
abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 und im ersten Quartal 2017
fortgesetzt. In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres
steigerte die Röchling-Gruppe ihren Umsatz um 15,1 Prozent auf 474,6
Mio. Euro. „Unsere Investitionen haben Früchte getragen. Alle drei
Unternehmensbereiche starteten gut ins neue Jahr. Insbesondere der
Unternehmensbereich Automobil trug erneut stark zum Wachstum bei.
Hier gab die gestiegene Nachfrage in Westeuropa und in China den
Ausschlag für die positive Entwicklung. Der Unternehmensbereich
Industrie profitierte von einer guten Konjunktur in seinen
wichtigsten Märkten“, sagte Ludger Bartels, Vorstandsvorsitzender der
Röchling-Gruppe.

Geschäftsjahr 2016: Neue Bestmarken gesetzt

Im Geschäftsjahr 2016 hat Röchling seinen anhaltenden Erfolgs- und
Wachstumskurs deutlich fortgesetzt. „Wir haben uns hervorragend
entwickelt und wieder neue Bestmarken gesetzt. Bei einem Umsatz von
1.657,4 Mio. Euro konnten wir auch die Profitabilität noch einmal
verbessern“, sagte Ludger Bartels und ergänzte: „Wir haben unsere
Ziele für das Jahr 2016 erreicht – und das, obwohl sich zum
Jahresauftakt bei vielen Finanzmarktakteuren die Sorgen vor einer
Wachstumsabkühlung der Wirtschaft mehrten.“

Die Röchling-Gruppe steigerte ihren Konzernumsatz im Geschäftsjahr
2016 auf einen neuen Höchstwert. Er wuchs um 6,6 Prozent auf 1.657,4
Mio. Euro (Vorjahr: 1.555,0 Mio. Euro). Auch die Mitarbeiterzahl der
Röchling-Gruppe erhöhte sich im Geschäftsjahr 2016 um 5,0 Prozent von
8.397 im Jahr 2015 auf 8.815 (zum Stichtag 31.12.2016 inklusive
Leiharbeitern).

Die Anzahl der Auszubildenden in der Röchling-Gruppe lag bei 229
(Vorjahr: 205). Das Spektrum reicht dabei von der kaufmännischen oder
technischen Ausbildung bis hin zum Studium an der Dualen Hochschule.
Vom Gesamtumsatz entfielen 32 Prozent auf Deutschland und 32 Prozent
auf das übrige Europa. Amerika erzielte einen Umsatzanteil von 22
Prozent und Asien von 14 Prozent.

Größte Kundengruppe bleibt weiterhin der Bereich „Automobil“ mit
einem Umsatzanteil von 52 Prozent. Es folgen der Bereich „Industrie“
mit 41 Prozent und der Bereich „Medizin“ mit 7 Prozent.

Das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) steigerte die
Röchling-Gruppe um 13,3 Mio. Euro. Damit lag die EBT-Marge, definiert
als EBT bezogen auf die Gesamtleistung, bei 7,4 Prozent (Vorjahr: 7,1
Prozent).

Ludger Bartels: „Gründe für diesen erfolgreichen Jahresabschluss
sind unter anderem, dass wir unsere Herausforderungen konsequent und
systematisch bearbeitet haben. Wir haben unsere strategischen Ziele
konstant und intensiv verfolgt und unsere internationale Präsenz
weiter ausgebaut – zum Beispiel mit der Eröffnung einer ersten
Produktionsstätte in Silao in Mexiko.“ Auch erhöhte die
Röchling-Gruppe ihre Investitionen im Geschäftsjahr 2016. Sie legten
um 41,5 Mio. Euro von 89,7 Mio. Euro auf 131,2 Mio. Euro zu. Der
Anteil der Erweiterungsinvestitionen am gesamten Investitionsvolumen
lag bei 80,5 Prozent (Vorjahr 71,8 Prozent).

Unternehmensbereich Industrie: Stabile Entwicklung fortgesetzt

Der Unternehmensbereich Industrie setzte seine stabile Entwicklung
der vergangenen Jahre fort. Insgesamt steigerte der
Unternehmensbereich seinen Umsatz um 1,9 Prozent auf 684,4 Mio. Euro.
„Wir konnten unsere Absatzmenge deutlich erhöhen, liegen aber bei der
Umsatzbetrachtung bedingt durch die hohe Volatilität der
Rohstoffpreise und den daraus resultierenden geringeren
Verkaufspreisen unter unseren Erwartungen“, so Franz Lübbers,
Vorstand Röchling-Gruppe Unternehmensbereich Industrie. Im
Unternehmensbereich Industrie waren zudem die Auswirkungen des
niedrigen Ölpreises auf die Absatzmärkte zu spüren. In Nordamerika,
Großbritannien und Dänemark – also den Ländern, in denen bedeutende
Ausrüster für die Ölförderung ansässig sind – war im Jahr 2016 eine
starke Investitionszurückhaltung zu verzeichnen. Die hieraus
resultierenden geringeren Umsätze konnten mit Kunden aus anderen
Industriebereichen, wie Chemie, Maschinenbau, Elektro und Elektronik,
nur teilweise kompensiert werden. Sehr positiv entwickelte sich die
Nachfrage aus der Solar- und der Freizeitindustrie.

„Besonders erfreulich ist die insgesamt positive Entwicklung des
Unternehmensbereichs Industrie aus internationaler Sicht. In
Brasilien konnte der Industriebereich den Umsatz um 17 Prozent, in
China um 16 Prozent, in Japan um 32 Prozent und in Indien um 14
Prozent steigern“, sagte Lübbers.

Im Unternehmensbereich Industrie wurden im Jahr 2016 Investitionen
in Höhe von 41,2 Mio. Euro getätigt, 9,7 Mio. Euro mehr als im
Vorjahr. Im Vordergrund standen erneut Kapazitätserweiterungen in den
USA, an vier Standorten in Deutschland und in Österreich. „Neben dem
Aufbau zusätzlicher Kapazitäten und der Optimierung unserer Prozesse
halten wir konsequent an unserer Innovationsstrategie fest. So haben
wir in allen Bereichen mit neuen und innovativen Produkten unsere
Marktposition weiter ausgebaut“, sagte Lübbers. Darüber hinaus
präsentierte der Unternehmensbereich im Jahr 2016 neue und
weiterentwickelte Werkstoffe. So hat Röchling in Haren beispielsweise
Polystone® P flex speziell für die Fertigung chemischer Behälter und
Anlagen entwickelt. Mit seiner hohen Elastizität, guten
Chemikalienbeständigkeit und Verschweißbarkeit mit Polypropylen
lassen sich thermische und mechanische Ausdehnungen bereits bei der
Konstruktion ausgleichen. Zudem wurde der
Hochleistungs-Gleitwerkstoff LubX® mit antistatischen Eigenschaften
ausgerüstet: LubX® AST black und nun auch die weltweit einmalige
farbige Variante LubX® AST color, sind speziell für den Einsatz in
Förderanlagen konzipiert, die mit hohen Geschwindigkeiten und
Drucklasten und somit höherer Produktivität betrieben werden. Bei der
Umrüstung des ersten deutschen Containerschiffes auf den
umweltfreundlichen Antrieb mit flüssigem Erdgas (LNG, -164 °C) ist
Röchling mit Tieftemperaturisolationen aus Lignostone® cryogenic
vertreten.

Unternehmensbereich Automobil: Hohe Investitionen für weiteres
Wachstum

Im Unternehmensbereich Automobil erwirtschaftete Röchling einen
Umsatz von 855,9 Mio. Euro und damit ein Umsatzplus von 10,1 Prozent
gegenüber dem Vorjahr mit 777,5 Mio. Euro. In der Gesamtbetrachtung
konnten fast alle Regionen des Unternehmensbereichs eine
Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahreswert verbuchen. Lediglich in
der Region Asien wurde ein leichter Umsatzrückgang verzeichnet,
welcher vor allem auf Währungseffekte zurückzuführen ist. „Im
Unternehmensbereich Automobil haben wir unsere Wachstumsstrategie mit
hoher Geschwindigkeit umgesetzt: Ein neuer Standort wurde in
Silao/Mexiko errichtet sowie Erweiterungen in Ostrava/Tschechien und
Wackersdorf/Deutschland abgeschlossen“, so Erwin Doll, zuständiger
Vorstand für den Automobilbereich. Zudem wurden im März 2017 am
Standort in Leifers/Italien und im Mai 2017 in Worms/Deutschland neue
Technologiezentren eröffnet und damit die Weichen für innovatives
Wachstum gestellt. In Troy, MI/USA wurde bereits im März 2016 das
neue Technical Center eröffnet. Gleichermaßen wurde der Standort in
Peine um eine neue Produktionshalle erweitert. Neue Standorte in
Spanien, China und Osteuropa sowie die Erweiterung des Standorts in
Rumänien sind ebenfalls in der Umsetzung. Insgesamt erhöhte der
Unternehmensbereich Automobil seine Investitionen von 49,9 Mio. Euro
im Jahr 2015 auf 79,3 Mio. Euro im Jahr 2016.

Besondere Wachstumsbetreiber waren erneut die aktiven
Luftklappensteuerungen, aber auch Unterbodensysteme und Produkte des
Luft-/Wassermanagements. Zukünftig wird Röchling Automotive durch
seine Kompetenz in der SCR-Technologie zum Marktführer in dem Segment
der SCR-Tanksysteme und dadurch das Wachstum zusätzlich kräftig
steigern. Mit Hilfe dieser Technologie entfernen Katalysatoren bis zu
90 Prozent der Stickoxyde aus dem Abgas von Dieselfahrzeugen.

Auf diese Weise ist die SCR-Technologie ein Teil der Lösung für
das Emissionsproblem. Vom Standort Leifers aus entwickeln wir für
fast alle Automobilhersteller SCR-Tanksysteme und fertigen bereits,
bzw. werden diese in 10 Werken weltweit fertigen.

Gleichermaßen erfolgreich sind die Luftkanäle von Röchling
Automotive. Ein namhafter deutscher Automobilhersteller setzt auf
aktiv verstellbare Luftkanäle für die neue Baureihe zweier Modelle.
Des Weiteren generierte die Röchling-Gruppe neue Aufträge in China.
Hier profitierte der Unternehmensbereich Automobil insbesondere
davon, dass chinesische Automobilhersteller immer mehr Umsatz und
Marktanteil mit günstigen SUV-Fahrzeugen erzielen.

So wurde Röchling Automotive von BAIC, einem der größten lokalen
Autobauer erstmals mit der Entwicklung und Produktion von aktiven
Luftklappensteuerungen beauftragt. Eine weitere Premiere gab es bei
dem chinesisch-europäischen Automobilhersteller Chery Jaguar Land
Rover. Für diesen werden am Standort in Kunshan/China
geräuschdämmende Motorabdeckungen für ein neues Mittelklassemodell
produziert. Im Segment der Ausgleichsbehälter konnte Röchling in
China mit GAC Fiat Chrysler Automotive einen weiteren Neukunden
gewinnen.

Unternehmensbereich Medizin: Intensive Marktbearbeitung stärkt
Wachstum

Die Entwicklung in dem 2016 neu geschaffenen Unternehmensbereich
Medizin ist ebenfalls positiv. Insgesamt erzielten die drei Standorte
in Rochester, NY/USA, Brensbach/Deutschland und Neuhaus am
Rennweg/Deutschland einen Umsatz von 117,2 Mio. Euro, der damit um
9,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr stieg. Umsatzzuwächse waren bei
allen Standorten des Unternehmensbereiches zu verzeichnen. Im
Geschäftsjahr 2016 wurden insgesamt 10,4 Mio. Euro investiert.

„Wir sind mit dem Wachstum des Unternehmensbereichs Medizin mehr
als zufrieden“, sagte Ludger Bartels, Vorstandsvorsitzender der
Röchling-Gruppe und verantwortlich für den Unternehmensbereich
Medizin. Durch die intensive Bearbeitung des Marktes und die
Erweiterung des Produktportfolios auf Verschlusssysteme konnten neue
Projekte gewonnen werden, die zukünftige Investitionen in den Um- und
Ausbau des Standorts Brensbach ermöglichen.

Am Standort Neuhaus wurden im Jahr 2016 die Gebäudeerweiterung und
der Kapazitätsausbau mit einer Investitionssumme in Höhe von 30 Mio.
Euro begonnen. Dort werden Primärverpackungen produziert. Als
Primärverpackung bezeichnet man Produkte, die einen direkten Kontakt
mit dem Medikament haben. Daher sind eine hohe Qualität und Reinheit
für die Produkte erforderlich.

„Eine solche Investitionssumme an einem Standort ist ein Novum in
der Geschichte der Röchling-Gruppe“, so Ludger Bartels. Zudem wurde
ein neuer Reinraum am Standort in Rochester/USA in Betrieb genommen.
Mit diesem konnte die Anschaffung fünf weiterer Spritzgussanlagen zur
Herstellung von Produkten für die Medizintechnik realisiert werden.
In Zusammenarbeit mit einem Kunden in West Chester/USA hat Röchling
in Rochester/USA Batteriegehäusekomponenten für ein System
entwickelt, das den Patienten die einfache Kontrolle ihres
Blutzuckerspiegels ermöglicht und über eine integrierte Insulinpumpe
verfügt, mit der Insulin präzise und einfach dosiert werden kann.
Darüber hinaus hat Röchling für ein weiteres Unternehmen aus
Nordamerika einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung eines Trokars
geleistet. Trokare werden bei minimal-invasiven Eingriffen, wie zum
Beispiel bei einer Bauchspiegelung (Laparoskopie), durch die
Bauchdecke in den Bauchraum eingeführt. Der neue Trokar erlaubt es
Chirurgen, den Einführungsprozess des Laparoskops visuell zu
überwachen. Seine Realisierung umfasste mehrere Verfahrenstechniken
einschließlich Spritzguss, Montage, Bedruckung,
Ultraschall-Schweißverfahren, Mehrkomponenten-Spritzgießen und
In-Mold-Verfahren. Ein weiterer Schlüsselfaktor für das Gelingen des
Projektes war das effiziente Supply-Chain-Management von Röchling.
Unter anderem mussten Metallkomponenten für das In-Mold-Verfahren
beschafft werden.

Großes Wachstumspotenzial im Gesamtjahr 2017

Vorausgesetzt, dass es in der globalen Wirtschaft keine
ernsthaften Krisen geben wird, hält die Röchling-Gruppe für das
laufende Geschäftsjahr an ihren Wachstumszielen fest. Ludger Bartels
gab einen Ausblick auf die Zukunft: „Wir planen einen Umsatz von über
1,8 Mrd. Euro zu erzielen und werden damit wieder einen neuen
Höchstwert erreichen. Wir wollen in allen drei Unternehmensbereichen
weiter stark wachsen und dabei die Internationalisierung vorantreiben
und weitere Akquisitionsmöglichkeiten suchen. Wir werden investieren,
unsere Kapazitäten erweitern und dabei weiterhin ein finanziell durch
und durch solides Unternehmen bleiben.“

Zur Röchling-Gruppe, die ihren Firmensitz in Mannheim hat, gehören
eine Vielzahl von Standorten in zahlreichen Ländern der Welt. Mit
mehreren Tausend Mitarbeitern produzieren wir dort, wo unsere Kunden
und Märkte sind. Unsere drei Unternehmensbereiche Industrie,
Automobil und Medizin erwirtschaften auf dem europäischen, dem
amerikanischen und dem asiatischen Kontinent einen milliardenfachen
Jahresumsatz.

Der Unternehmensbereich Industrie verfügt über ein breites
Produktspektrum aus thermo- und duroplastischen Kunststoffen sowie
aus Hochleistungskunststoffen. Kunden erhalten diese Produkte in Form
von Halbzeugen wie Platten, Rund-, Hohl- und Flachstäben, Profilen
sowie Formgussteilen oder als präzise, spanabhebend bearbeitete und
konfektionierte Komponenten.

Der Unternehmensbereich Automobil steht für Komponenten und
Systemlösungen auf den Gebieten Aerodynamik, Antrieb und Neue
Mobilität. In der Entwicklung nah am Kunden und global präsent, liegt
unser Fokus auf den aktuellen Herausforderungen der
Automobilindustrie: Verminderung von Emissionen, Gewicht und
Treibstoffverbrauch.

Der Unternehmensbereich Medizin bietet seinen Kunden eine breite
Palette von kundenindividuellen Produkten – aber auch Standards – aus
Kunststoff für die Bereiche Pharmazie, Diagnostik, Surgery und Life
Science. Die hochwertigen Produkte werden in innovativen
Verabreichungs- und Primärverpackungssystemen, chirurgischen
Instrumenten und Diagnose-Einwegartikeln verwendet.

Pressekontakt:
Röchling-Gruppe
Ina Breitsprecher
Leitung Kommunikation
Richard-Wagner-Strasse 9
68165 Mannheim
Tel.: +49 621 4402 – 216
Fax: +49 621 4402 – 2879
E-Mail: ina.breitsprecher@roechling.com
Internet: http://www.roechling.de

Original-Content von: R?chling SE & Co. KG, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 31. Mai 2017.

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Categories: Bilder, Finanzen, Industrie, Vermischtes

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