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Robert Habeck setzt auf grünen Realismus: \“Nicht mit völlig utopischen Vorstellungen außerhalb der Debatte stellen\“

Der wiedergewählte grüne Parteivorsitzende Robert Habeck hat seine
Partei beim Parteitag in Bielefeld zu Realismus bei der Bewältigung der großen
Zukunftsaufgaben aufgefordert. In der Politik gehe es darum, so viel zu fordern,
wie umsetzbar sei, \“an die Grenze zu gehen, aber nicht darüber hinaus\“, sagte
Habeck, der im Fernsehsender phoenix (Samstag, 16. November) ergänzte: \“Es gilt,
das Mögliche zu tun, das Notwendige möglich zu machen, aber nicht mit dem
Hintern einzureißen, was wir gerade mit den Händen aufbauen, also uns nicht mit
völlig utopischen Vorstellungen außerhalb der Debatte stellen.\“ Radikale Pläne
und Vorschläge brächten gar nichts, wenn man damit die Wirklichkeit nicht
verändern könne, denn \“wir müssen damit rechnen, dass wir in die Verantwortung
kommen, das auch alles umzusetzen\“, meinte Habeck und warnte vor über bestimmte
Grenzen hinausgehende Forderungen.

Realismus bedeute allerdings nicht, wenig zu tun und abzuwarten. \“Wir wollen uns
was zutrauen, aber eben nicht spinnert sein.\“ Gerade bei den erneuerbaren
Energien müsse man sich ambitionierte Ziele setzen, alles aber unter einen
\“Realismus-Vorbehalt\“ stellen. Habeck glaubte, dass die übrigen politischen
Parteien mit harten Attacken auf die Vorschläge der Grünen reagieren würden. Man
werde versuchen, nicht mit gleicher Münze zurückzuzahlen, \“jedenfalls dann
nicht, wenn sie unsachlich, polemisch oder mit Lügen arbeiten\“. Stattdessen
wolle man mit einer optimistischen und den Menschen zugewandten Politik
antworten.

Pressekontakt:
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Telefon: 0228 / 9584 192
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Posted by on 16. November 2019.

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