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Rita Schwarzelühr-Sutter führt Kuratorium der DBU / Oberstes Organ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt wählte Parl. Staatssekretärin zur Vorsitzenden

Rita Schwarzelühr-Sutter MdB, Parlamentarische
Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, führt auch weiterhin die
Geschicke der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU, Osnabrück). In
seiner konstituierenden Sitzung wählte das von Bundesumweltministerin
Svenja Schulze für die Dauer von fünf Jahren neu berufene Kuratorium
heute die 56-jährige Sozialdemokratin aus Lauchringen im Schwarzwald
zur Vorsitzenden. Diese Funktion hatte Schwarzelühr-Sutter bereits
seit dem Herbst 2014 inne, als sie nach den damaligen Präsidenten der
Deutschen Bundesbank, Prof. Dr. Hans Tietmeyer und Ernst Welteke, und
dem ehemaligen Präsidenten des Deutschen Naturschutzringes, Hubert
Weinzierl, als erste Frau an die Spitze der DBU mit Sitz in Osnabrück
gewählt worden war.

Drei stellvertretende Vorsitzende ebenfalls neu gewählt

Zu neuen stellvertretenden Vorsitzenden des Kuratoriums gewählt
wurden Dr. Antje von Dewitz, Geschäftsführerin der Vaude Sport GmbH &
Co. KG, Dr. Michael Meister MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im
Bundesministerium für Bildung und Forschung, und Prof. Dr. Kai
Niebert, Präsident des Deutschen Naturschutzringes. Als Vorstand der
Stiftung legt das Kuratorium unter anderem die Förderleitlinien fest,
vergibt die Fördermittel für die großen Projekte und entscheidet auf
Empfehlung einer unabhängigen Expertenjury über die Vergabe des mit
500.000 Euro höchstdotierten Umweltpreises Europas, des Deutschen
Umweltpreises der DBU.

DBU-Kapital beläuft sich heute auf über 2,24 Milliarden Euro Die
DBU war aus dem Privatisierungserlös des ehemals bundeseigenen
Salzgitter-Konzerns gegründet worden und hatte am 1. März 1991 die
Arbeit aufgenommen. Seitdem zählt die DBU zu den größten Stiftungen
Deutschlands. Heute beläuft sich ihr Kapital auf über 2,24 Milliarden
Euro. Zugleich hat die DBU über 9.700 umweltentlastende, innovative
Modellprojekte mit über 1,76 Milliarden Euro unterstützt.

Vor allem kleinen und innovativen Firmen über Anfangshürden helfen
Die DBU will im Sinne eines produktionsintegrierten, vorbeugenden
Umweltschutzes insbesondere bei kleinen und mittelständischen
Unternehmen zu neuen Aktivitäten anstiften und ihnen über die
Anfangshürden helfen. Durch die Fördermittel soll das finanzielle
Risiko ökologischer Innovationen auf ein tragbares Maß verringert
werden. Gleichzeitig unterstützt sie den Austausch von Wissen über
die Umwelt zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und anderen öffentlichen
oder privaten Stellen. Modellhaft werden auch national wertvolle
Kulturgüter im Hinblick auf schädliche Umwelteinflüsse bewahrt und
gesichert. In mehreren Tranchen wurden der DBU ab Mai 2008 vom Bund
rund 70.000 Hektar für den Naturschutz besonders wertvoller Flächen
in zehn Bundesländern übertragen. Das gemeinnützige
Tochterunternehmen der DBU, das DBU Naturerbe, bewahrt durch Pflege
auf den größtenteils ehemaligen Militärflächen offene Lebensräume mit
seltenen Tier- und Pflanzenarten, will Wälder möglichst ohne
menschlichen Eingriff ihrer natürlichen Entwicklung überlassen,
artenarme Forste zu naturnahen Wäldern umwandeln und Feuchtgebiete
sowie Gewässer ökologisch aufwerten oder erhalten. Die DBU-Tochter
möchte auch Menschen für die heimische Natur begeistern sowie
Verständnis und Verantwortungsbewusstsein für die Natur fördern.

Fotos nach IPTC-Standard zur kostenfreien Veröffentlichung unter
www.dbu.de

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Lesbarkeit unserer Texte.

Pressekontakt:
Franz-Georg Elpers
– Pressesprecher –
Kerstin Heemann
Jessica Bode

Kontakt DBU
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
0541|9633-521
0171|3812888
presse@dbu.de
www.dbu.de

Original-Content von: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), übermittelt durch news aktuell

Posted by on 26. Juni 2019.

Categories: Politik & Gesellschaft

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