Rheinmetall auf der AFCEA 2026: Souveränität durch Vernetzung

Für Rheinmetall beginnt die Sensor-Effektor-Kette bereits im Weltraum, um möglichst lückenlose Lagebilder zu generieren. Ein umfassendes Lagebild bildet die Grundlage für schnelle Führungsprozesse, um auf jegliche Bedrohung schnell und adäquat reagieren zu können. BesatzungsloseSysteme spielen dabei eine immer größere Rolle. Die Vielfalt der Systeme – von Satelliten über Drohnen bis hin zu gepanzerten Fahrzeugen – birgt ein Risiko: Komplexität und Fragmentierung. Wenn Systeme nicht miteinander „sprechen”, geht der Zeitvorteil verloren. Hiersetzt die Rheinmetall Battlesuite an.
Die Battlesuite ist kein klassisches Einzelprodukt, sondern ein revolutionäres Softwarearchitekturkonzept. Man kann sie sich als das militärische Pendant zu einem Betriebssystem wie Android oder iOS vorstellen. Sie basiert auf einer standardisierten Middleware, dem Tactical Core, sodass verschiedenste Anwendungen und Hardware-Plattformen sicher und interoperabel vernetzt wie auch betrieben werden können.
Drei Säulen definieren diesen Ansatz:
• Offenheit: Weg von herstellergebundenen Insellösungen, hin zu nicht-proprietären Standards.
• Interoperabilität: Nahtlose Kommunikation zwischen Partnern, Teilstreitkräften, Nationen und verschiedenen Hardware-Generationen.
• Zukunftssicherheit: Neue KI-gestützte Fähigkeiten lassen sich wie „Apps” in das bestehende System integrieren, ohne dass die gesamte Infrastruktur neu zertifiziert werden muss.
Informationen fließen ohne Medienbruch vom orbitalen Sensor über den Tactical Core bis hin zu den Effektoren am Boden, zur See oder in der Luft. Damit schafft die Battlesuite die infrastrukturelle Grundlage für jede Art von Software Defined Defence.
In einer Welt, in der die Bedrohungslage zunehmend unvorhersehbarer wird, liefert Rheinmetall die Antwort: ein integriertesÖkosystem, das Aufklärung, Führung und Wirkung zu einer Einheit verbindet.
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