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Rheinische Post: Zahl der neuen Riester-Verträge 2017 deutlich zurückgegangen / Versicherungswirtschaft gibt Politik Mitschuld

Die Zahl neuer Riester-Verträge ist nach
vorläufigen Daten des Gesamtverbandes der Deutschen
Versicherungswirtschaft (GDV) im vergangenen Jahr um 16,7 Prozent auf
288.000 gesunken. Zum Vergleich: 2016 gab es noch 346.00
Neuabschlüsse, 2015 waren es 373.000. Seit 2007 ist die Zahl
kontinuierlich rückläufig. Die Branche gibt der Politik eine
Mitschuld daran, dass sich immer weniger Bürger für einen
Riester-Vertrag entscheiden. Das Neugeschäft mit der Riester-Rente
sei zwar in den letzten Jahren zurückgegangen, räumt Peter Schwark,
Mitglied der Geschäftsführung des GDV, ein. \“Gleichzeitig ist jedoch
auch zu sehen, dass erheblicher politischer und medialer Gegenwind
geherrscht hat – bis hin zu dem falschen Verdikt, die Riester-Rente
sei gescheitert, weil sie angeblich unzureichend in Anspruch genommen
worden sei\“, sagte Schwark. Im April 2017 hatte CSU-Chef Horst
Seehofer das Riester-Modell als \“gescheitert\“ bezeichnet. Insofern
sei es durchaus positiv, wenn trotzdem noch rund 300.000 Verträgen
allein bei den Versicherern nachgefragt würden, betonte Schwark. Für
2018 rechnet er \“wegen der Erhöhung der Grundzulage und der besseren
Nutzbarkeit der Riester-Förderung in der betrieblichen
Altersversorgung mit neuem Rückenwind\“.

www.rp-online.de

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 24. Februar 2018.

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Categories: Vermischtes

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