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Rheinische Post: VRR-Chef droht notfalls mit Kündigung von Verkehrsverträgen

Nach der Abmahnung von drei
Eisenbahnverkehrsunternehmen durch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
(VRR) hat sich dessen Chef, Ronald Lünser, auch für drastischere
Maßnahmen ausgesprochen. Der Düsseldorfer \“Rheinischen Post\“
(Donnerstag) sagte der neue VRR-Chef auf die Frage, ob er bereit sei,
einen Verkehrsvertrag zu kündigen: \“Absolut. Aber das wäre die Ultima
Ratio.\“ Alternativ sei es möglich, wenn es auf einer bestimmten Linie
nicht laufe, diese dem Unternehmen dauerhaft oder vorübergehend
entziehen. \“Das ist juristisch zwar kniffelig, aber machbar\“, sagte
der VRR-Chef.

Lünser hatte kurz nach seinem Amtsantritt im Januar die
Unternehmen DB Regio, Nordwestbahn und Keolis abgemahnt, weil der VRR
massive Qualitätseinbrüche im letzten Quartal 2018 festgestellt
hatte. Die Abmahnung habe Erfolg gehabt. Bei DB Regio gebe es
erhebliche Verbesserung bei der Fahrzeugbereitstellung, \“auch wenn
wir noch nicht beim Optimum sind\“, sagte Lünser. Ersatzteile, die
vorher für Bayern vorgesehen gewesen seien, kämen jetzt nach NRW. Die
Probleme bei der Nordwestbahn und Keolis seien personalbedingt
gewesen. \“Das Management beider Unternehmen hat zu lange
offensichtliche Engpässe ignoriert. Die Verantwortlichen haben
versucht, diese durchzumogeln. Deshalb habe ich ihnen externe Berater
ins Haus geschickt\“, so Lünser.

www.rp-online.de

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 25. April 2019.

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Categories: Politik & Gesellschaft

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