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Rheinische Post: Städtebund fordert finanzielle Hilfe für Umrüstung von Kunstrasenplätzen

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat in
der Debatte um ein Verbot von Kunstrasenplätzen in der aktuellen Form
eine Übergangszeit bis 2025 und finanzielle Hilfen durch Bund und
Länder gefordert. \“Damit die Kommunen und die betroffenen Vereine die
Plätze umrüsten können, ohne den Sportbetrieb vor Ort ernsthaft zu
beeinträchtigen, brauchen wir eine Übergangszeit bis zum Jahr 2025\“,
sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und
Gemeindebundes, Gerd Landsberg, der Düsseldorfer \“Rheinischen Post\“
(Montag). Zudem sei die Umrüstung mit erheblichen Kosten von rund
200.000 Euro pro Platz verbunden. \“Eine finanzielle Unterstützung der
betroffenen Kommunen durch Bund und Länder ist daher zwingend
notwendig, wenn diese Plätze für den Sport erhalten werden sollen und
eine rasche Umrüstung im Interesse der Umwelt erfolgen kann\“, sagte
Landsberg. Auch wegen des sozialen und integrativen Aspekts von
Sportvereinen sei es von großer Bedeutung, eine ausreichende Zahl von
Sportstätten anbieten zu können. Gleichzeitig gebe es allerdings
klare Hinweise darauf, dass das auf den meisten Plätzen eingesetzte
Kunststoffgranulat eine ernsthafte Gefahr für das Grundwasser und
damit teilweise auch für das Trinkwasser darstellt, sagte Landsberg.
\“Eine Umrüstung auf umweltverträgliche Materialien ist daher
geboten.\“

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2627

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 22. Juli 2019.

Tags:

Categories: Politik & Gesellschaft

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