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Rheinische Post: Spahn und Günther fordern \“Entwicklung eines europäischen Islams\“

Gesundheitsminister Jens Spahn und
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (beide CDU)
fordern die Entwicklung eines europäischen Islams. \“Statt Symbole
einer reaktionär-frauenfeindlichen Strömung des Islams zu tolerieren,
müssen wir die Entwicklung eines europäischen Islams fördern, der
unsere Werte teilt. Denn vor Ort und im Alltag entscheidet sich, ob
wir unsere freie europäische Lebensart bewahren\“, schreiben die
beiden CDU-Politiker in einem gemeinsamen Gastbeitrag für die
Düsseldorfer \“Rheinische Post\“ (Donnerstag). Weiter heißt es: \“Wenn
Menschen kein Recht auf Schutz haben, aber trotzdem bleiben, weil
Abschiebungen scheitern, dann belastet das die Bevölkerung vor Ort.
Wenn Frauen und Mädchen in Universitäten und Schulen mit
Vollverschleierung erscheinen, dann dürfen wir nicht nur gegenhalten,
wir müssen es auch.\“ Zugleich betonen die beiden CDU-Politiker, in
den Städten, Dörfern und Gemeinden seien Zuwanderer mehr als
abstrakte Zahlen. Sie seien real und würden auch in der Anonymität
der Großstadt nicht unsichtbar. \“Hier wird Verantwortung übernommen
für Menschen in Not, hier wird echte Integrationsarbeit geleistet.\“
Während Günther für den liberalen Flügel seiner Partei steht, wird
Spahn dem konservativen Lager zugerechnet. In dem Gastbeitrag haben
sie sich erstmals gemeinsam zur Europapolitik positioniert. Sie
sprechen sich für ein \“Europa der Pioniere\“ aus. \“Einige gehen mit
Mut voran und ebnen den Weg. Das Schengener Abkommen und die Eurozone
könnten als Blaupause für eine Verteidigungsunion dienen\“, schreiben
die CDU-Politiker. Deutschland und Frankreich hätten den Anfang
gemacht und andere eingeladen, den Weg mitzugehen. \“Immer inklusiv,
nie exklusiv\“. Die allermeisten Mitgliedstaaten hätten dann schnell
dabei sein wollen. \“Dieses Modell sollte das Grundprinzip der
weiteren Entwicklung sein. So sind Fortschritte ohne Blockade
möglich.\“

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2627

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 23. Mai 2019.

Tags:

Categories: Politik & Gesellschaft

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