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Rheinische Post: Publizist Seligmann wirft nach Anschlag in Halle Behörden \“Pflichtvergessenheit\“ vor

Der Publizist und Historiker Rafael Seligmann
hat sich nach dem Anschlag von Halle erbost über den Umgang mit
Gewalttaten gegen Juden in Deutschland gezeigt. \“Ich empfinde
ohnmächtige Wut\“, schrieb Seligmann in einem Gastbeitrag für die
Düsseldorfer \“Rheinische Post\“ (Freitag): \“Seit Jahrzehnten bin ich
Zeuge von antijüdischen Anschlägen in Deutschland. Danach erscheinen
Politiker auf der Bildfläche. Sie sprechen von Trauer und versichern,
wie wichtig ihnen das Wiederentstehen jüdischer Gemeinden in
Deutschland ist. Und es geschieht nichts oder zumindest zu wenig.\“
Behörden, die Synagogen nicht schützten oder antisemitische Angreifer
nicht entschlossen verfolgten, warf Seligmann \“Pflichtvergessenheit\“
vor, die Nachahmer ermutige: \“Das Verbrechen beginnt im Kleinen.
Durch Duldung.\“ Stattdessen müsse entschieden gegen Antisemitismus
vorgegangen werden: \“Wenn unser Land frei bleiben soll, wenn die
Menschenwürde, wie es im Grundgesetz heißt, unantastbar bleiben soll,
müssen wir die Freiheit und Menschlichkeit aufgrund der bestehenden
Gesetze durchsetzen. Sonst verlieren wir alles.\“

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2627

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 11. Oktober 2019.

Tags:

Categories: Politik & Gesellschaft

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