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Rheinische Post: Pfingstferien für alle Kommentar Von Kirsten Bialdiga

Nichts spricht gegen längere Pfingstferien in
Nordrhein-Westfalen. Eine Auszeit im Mai oder Juni verspricht
teilweise leere und günstigere Unterkünfte mitten in der schönsten
Urlaubssaison. Warum sollte dies nur den Menschen in
Baden-Württemberg oder Bayern vorbehalten sein? Für dieses Privileg
gibt es keinen triftigen Grund. Kaum zu begründen ist auch, dass die
beiden südlichen Länder immer die spätesten Sommerferientermine für
sich in Anspruch nehmen können – und damit wiederum den Vorteil, in
der Nebensaison zu urlauben. Schwieriger ist hingegen die Frage zu
beantworten, welche Ferien im Gegenzug verkürzt werden sollen. In
Bayern und Baden-Württemberg sind es die Herbstferien. Das ist zu
verschmerzen: Die Zeitspanne zwischen Sommer- und Weihnachtsferien
ist nicht allzu lang, und urlaubstechnisch ist mit den Herbstferien
nicht viel anzufangen. Sinnvoll wäre es auch, über kürzere
Sommerferien nachzudenken. Für berufstätige Eltern ist der lange
Zeitraum kaum zu überbrücken. Doch diese Frage ist brisant, hier
gerät eine Schulministerin leicht in Konflikte. Zum Beispiel mit
Lehrern. Oder mit der Tourismusindustrie.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 29. Juli 2018.

Tags:

Categories: Politik & Gesellschaft

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