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Rheinische Post: Mehr Geld für Erzieher Kommentar Von Kirsten Bialdiga

Für Eltern in Deutschland sind es die gewohnt
schlechten Nachrichten. Der Mangel an Kita-Plätzen wird ihr Leben
auch in den nächsten Jahren erschweren. Zwar gibt es einen
Rechtsanspruch für die über Einjährigen. Doch oft hilft Eltern das
nicht viel. Die Grenzen dessen, was für Eltern hinsichtlich
Entfernung vom Wohnort im Rahmen des Rechtsanspruchs noch zumutbar
ist, sind oft zu weit gesteckt. Etwa, wenn berufstätige Eltern im
Berufsverkehr erst zehn Kilometer in die falsche Richtung fahren
müssen, um ihr Kind in eine Kita zu bringen. Auch das
Wirtschaftsforschungsinstitut IW macht den Eltern wenig Mut. Wegen
des Mangels an Erziehern, steigender Geburtenraten und der
Zuwanderung könnten Kita-Plätze sogar noch knapper werden. Was ist
also zu tun? Der Beruf des Erziehers muss finanziell aufgewertet
werden, um für junge Menschen beiderlei Geschlechts attraktiver zu
werden. Vielleicht hilft es auch, im Rahmen des Schulfachs Pädagogik
Praktikumstage in Kitas einzuführen. Auf jeden Fall aber müssen die
Familienminister das Thema viel wichtiger nehmen als bisher.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 21. Oktober 2018.

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Categories: Politik & Gesellschaft

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