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Rheinische Post: Kommunen bei Familiennachzug kompromissbereit

Beim Thema Familiennachzug signalisieren die
Kommunen Kompromissbereitschaft. „Die Kommunen wollen, dass der
Familiennachzug begrenzt bleibt, aber das bedeutet nicht, dass es
keine Kompromisslinien geben darf“, sagte der Hauptgeschäftsführer
des Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, der in Düsseldorf
erscheinenden „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). In den
Jamaika-Verhandlungen ist das Thema Familiennachzug zwischen Union
und Grünen heftig umstritten.

„Wir können uns vor allem eine stärkere Einzelfallbetrachtung beim
Familiennachzug vorstellen“, sagte Landsberg. „Es könnten zunächst
nur Familienangehörige von Flüchtlingen nachziehen, die ihre Familie
selbst ernähren können und eine Wohnung haben. Zusätzlich könnte es
eine aufgeweichte Härtefallregelung geben“, sagte der
Kommunalvertreter. „Das heißt, dass zunächst nur diejenigen
nachkommen dürfen, die in Syrien in den besonders gefährlichen
Kriegsgebieten leben: Damaskus nein, Aleppo ja“, so Landsberg. Der
Städtebund hatte bisher darauf bestanden, den Familiennachzug
komplett weiter auszusetzen.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 18. November 2017.

Tags:

Categories: Politik & Gesellschaft

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