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Rheinische Post: Kommentar / Uber verspielt Vertrauen = Von Maximilian Plück

Meldungen von Hackerangriffen gehören längst
zum Alltag. Die Anzeigetafeln der Bahn hat es schon erwischt. Auch
Krankenhäuser in der Region, Kreditkartenfirmen, Apple, Yahoo und
Sony wurden Opfer von Computer-Kriminellen. Der jüngste Fall beim
Fahrdienstvermittler Uber hat jedoch eine andere Qualität. Das liegt
vor allem an Uber selbst. Für den ohnehin in der Kritik stehenden
US-Konzern war allein der Angriff schon eine mittlere Katastrophe.
Das Krisenmanagement macht die Vorgänge aber zum GAU. Uber hat es
nicht für nötig befunden, seine Kunden, die eigenen Fahrer und die
Ermittlungsbehörden über den Datenklau zu informieren. Stattdessen
hat sich das Unternehmen von den Hackern erpressen lassen. So
verspielt Uber dringend benötigtes Vertrauen, das durch den
Sexismus-Skandal eh schon arg gelitten hat. Eine gefährliche
Situation für ein Unternehmen, das es immer noch nicht geschafft hat,
Gewinne zu machen. Sollten sich die Geldgeber abwenden, dürfte es für
Uber eng werden.

www.rp-online.de

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 22. November 2017.

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Categories: Politik & Gesellschaft

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