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Rheinische Post: Kommentar / Rote Karte für Gewalttäter = Von Christian Schwerdtfeger

Sofort schlagen, treten, spucken statt mit
Worten zu schlichten – auf den Plätzen des Amateurfußballs soll die
Brutalität deutlich zugenommen haben. Verwundern dürfte diese
Entwicklung kaum noch jemanden. Letztendlich ist der Fußball auch ein
Abziehbild unserer (Ellbogen)-Gesellschaft.

Warum sollte es also auf den Sportplätzen anders zugehen als etwa
im Straßenverkehr, an der Kasse im Supermarkt oder abends in der
Kneipe? Überall wird doch nur noch gedrängelt, gehetzt und beleidigt.
Und nicht selten bleibt es nicht bei verbalen Entgleisungen. Und
manche meinen, ihren Frust eben auf dem Fußballfeld abbauen zu
müssen.

Viel ist schon über die Ursachen dieser Entwicklung geschrieben
und gesprochen worden. Doch geändert hat sich nichts. Im Gegenteil.
Es scheint sogar immer schlimmer zu werden. Was also tun?
Resignieren? Auf keinen Fall. Aber man muss jetzt auch endlich
handeln und nicht nur reden und analysieren. Sinnvoll wäre etwa ein
Schulfach über Empathie, Wertevermittlung und Erziehung. Denn
offenbar bekommen viele Kinder das zu Hause nicht mehr mit.

www.rp-online.de

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2627

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 27. Mai 2019.

Tags:

Categories: Politik & Gesellschaft

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