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Rheinische Post: Kommentar / Langfristig auf trockene Sommer einstellen = Von Natalie Urbig

Das Jahr hat für die Landwirte denkbar schlecht
begonnen. Die Böden sind staubtrocken, die Wasserreserven in den
unteren Bodenschichten beinahe aufgebraucht. Der Regen, der im Winter
gefallen ist, reicht bei weitem nicht aus, um das
Niederschlagsdefizit aus dem vergangenen Jahr zu decken. Und nun
warnt der Deutsche Wetterdienst davor, dass es in diesem Jahr erneut
eine Dürre geben könnte.

Dabei sind die Folgen des vergangenen Sommers noch spürbar: Die
Landwirte machten durch Ertragseinbußen erhebliche Verluste, und für
den Verbraucher wurden die Lebensmittel teurer.

Kurzfristig abwenden kann man eine erneute Dürre nicht. Aber wenn
abzusehen ist, dass sich die Extremsommer durch den Klimawandel
häufen, müssen die Landwirte für die Zukunft planen. Dafür sind auch
Investitionen notwendig. Es müssen mehr Bewässerungsanlagen
installiert werden, und langfristig muss auf einen Wasser sparenden
Anbau umgestellt werden. Das ließe sich etwa mit einer speziellen
Bodenaufbereitungstechnik realisieren. Dafür sind teilweise neue
Maschinen notwendig. Alleine werden die Landwirte all diese
Investitionen wohl nicht stemmen können.

www.rp-online.de

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 24. April 2019.

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Categories: Politik & Gesellschaft

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