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Rheinische Post: Kommentar: Investition in Zukunft

Der Unmut der freien Träger ist verständlich.
Zu lange schon krebsen die Kitas am finanziellen und personellen
Limit. Entsprechend groß waren die Erwartungen an die Reform des
Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) in NRW. Jetzt, da der Gesetzentwurf
vorliegt, wird deutlich: Es fließt zwar eine Menge mehr Geld in die
frühkindliche Bildung. Doch der Rückstand ist so groß, dass selbst
jährlich 1,3 Milliarden Euro zusätzlich nicht ausreichen. Diese Summe
wird bei vielen Trägern schon durch die gestiegenen Personal- und
Sachkosten aufgezehrt. Für weitere Verbesserungen bleibt nicht mehr
viel übrig. Die aber wären dringend notwendig. Noch immer gleichen
Kitas mancherorts bloßen Verwahranstalten, weil es zu wenig Personal
gibt und der Krankenstand hoch ist. Knapp sieben Milliarden Euro gibt
das Land jedes Jahr für die frühkindliche Bildung aus. Das klingt
viel, entspricht aber nur rund einem Zehntel des Landeshaushalts.
Wenn die Aussage ernst gemeint ist, dass Kinder unsere Zukunft sind,
muss sich das auch in den Ausgaben für Kitas widerspiegeln. Auch rein
ökonomisch gedacht, zahlen sich diese Investitionen aus.

www.rp-online.de

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2627

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 22. Mai 2019.

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Categories: Politik & Gesellschaft

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