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Rheinische Post: Klöckner drängt auf Einigung bei Glyphosat

In der Debatte um den Einsatz des Pestizids
Glyphosat hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU)
auf eine Einigung innerhalb der Bundesregierung gedrängt. Sie könne
leider nicht sagen, warum die Ressortabstimmung einer von ihr
vorgelegten Strategie so lange dauere. \“Mein Vorschlag liegt seit
April auf dem Tisch. Und mein Eindruck ist, dass das Thema gerne für
emotionale Debatten und Alleingänge herangezogen und genutzt wird\“,
sagte Klöckner der Düsseldorfer \“Rheinischen Post\“ (Montag). Dabei
sei sie sich mit Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) einig, was das
Ziel angeht: die Nutzung von Glyphosat möglichst rasch reduzieren und
teilweise überflüssig machen. \“Meine im Frühjahr vorgelegte
Reduktionsstrategie sieht unter anderem vor, die private Nutzung zu
untersagen, auch die Anwendung an Spielplätzen, in
Naturschutzgebieten und in der Nähe von Gewässern\“, sagte Klöckner.
Aber ein Komplettverbot vor Ablauf der von der EU zugebilligten fünf
Jahre sei nicht rechtskonform, \“das wissen alle Beteiligten\“, fügte
die Agrarministerin hinzu. Man brauche eine Politik, die Lösungen
erarbeite, und nicht eine, die Stimmung mache und die Leute aufhetze.

www.rp-online.de

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 19. November 2018.

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Categories: Politik & Gesellschaft

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