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Rheinische Post: IG BCE: Kein Grund für Bescheidenheit in Chemie-Tarifrunde

Kurz vor Bekanntgabe der Tarifforderung für die
chemische Industrie hat der Chef der IG Bergbau Chemie Energie,
Michael Vassiliadis, erklärt, seine Beschäftigten müssten von der
guten Konjunktur profitieren. Der Branche gehe es blendend, sagte er
der in Düsseldorf erscheinenden \“Rheinischen Post\“ (Samstagausgabe):
\“Das hören wir doch gerade auf jeder Bilanz-Pressekonferenz und jeder
Hauptversammlung. Insofern sehe ich da auch überhaupt keinen Grund
für Bescheidenheit.\“

Eine konkrete Zahl nannte er zwar noch nicht, sagte jedoch: \“Es
sieht so aus, als würden wir uns nicht auf eine reine
Prozentforderung beschränken.\“ Ob es dabei um das Thema Arbeitszeit
gehe, entscheide die Tarifkommission zu gegebener Zeit. \“Es gibt aber
noch ein weiteres Thema: Wir denken über Elemente einer sozialen
Komponente nach, die insbesondere den unteren Entgeltgruppen
zugutekommen.\“

Vassiliadis zeigte sich zuversichtlich, dass es eine kurze
Tarifrunde werden: \“Wir haben messerscharfe Argumente. Mit denen
versuchen wir erst einmal die Operation in den drei
Verhandlungsrunden durchzuführen.\“ Zum Thema Streiks sagte er: \“Wir
würden nie Fahnen und Trillerpfeifen rausholen, nur um Show zu
machen. Das passt nicht zur IG BCE. Aber wenn sich die Arbeitgeber
unbeweglich zeigen, dann können wir auch auf der Straße viel Druck
machen – und zwar so, dass die Botschaft auch ankommt.\“

www.rp-online.de

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 31. März 2018.

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Categories: Vermischtes

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